Wintereinbruch in weiten Teilen Österreichs: Im ganzen Land kam es zu Unfällen und massiven Verkehrsproblemen. Der Flughafen Wien stellte den Flugbetrieb vorübergehend ein, seit 12 Uhr lief er wieder schrittweise an. Die Steiermark galt den ganzen Freitag über als „de facto nicht mehr erreichbar“. Zudem wurden bei Lawinenabgängen in Tirol und Vorarlberg Menschen verschüttet – mindestens fünf verloren dabei ihr Leben.
Die wichtigsten Ereignisse im Überblick:
Der krone.at-Liveticker zum Nachlesen:
Fotoserie: Wintereinbruch in Österreich
Zahlreiche Flugausfälle, Reisende gestrandet
Die Situation am Flughafen Wien war am Freitagvormittag angespannt. Aufgrund des eingestellten Betriebs und der damit verbundenen zahlreichen Flugausfälle strandeten zahlreiche Reisende am Airport. Es bildeten sich lange Schlangen am Serviceschalter. Die Verspätungen werden laut Flughafensprecher Peter Kleemann voraussichtlich bis Samstag andauern.

Schneekettenpflicht auf den Semmering
Auf der Südautobahn (A2) sind Sperren zwischen Grimmenstein und Seebenstein wegen umgestürzter Bäume mittlerweile aufgehoben worden. Und ab Gloggnitz braucht man für Fahrten auf den Semmering seit 3 Uhr früh Schneeketten. Im Bahnverkehr gebe es vorerst in Niederösterreich keine größeren Verzögerungen, sagte ÖBB-Sprecher Christopher Seif.

Nach Winterrückkehr schaut Frühling vorbei
Die Rückkehr des Winters ist allerdings nur von kurzer Dauer. Schon am Samstag übernimmt eine Warmfront aus Westen das Kommando. Die Schneefallgrenze steigt rasch auf über 1200 bis 1500 Meter. Regen breitet sich von West nach Ost aus – im westlichen Oberösterreich droht anfangs sogar gefrierender Regen mit Glättegefahr. Am Sonntag bleibt es vielerorts regnerisch, Schnee fällt nur noch oberhalb von 1600 bis 2000 Metern. Die Temperaturen steigen weiter.
Zu Wochenbeginn setzt verbreitet starkes Tauwetter ein. Die Höchstwerte liegen zwischen 7 und 15 Grad, regional sind im Laufe der Woche sogar bis zu 20 Grad möglich!
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