Auto kracht in Haus

„Auf einmal spürten wir eine Erschütterung!“

Steiermark
22.05.2026 19:00

Von einem gewaltigen „Tuscher“ sprechen Ohrenzeugen, die miterlebten, wie im weststeirischen Bärnbach ein Auto gegen ein Haus krachte. Der 31-jährige Lenker blieb bewusstlos auf der Straße liegen. Der Bürgermeister will die Gefahrenstelle nun entschärfen.

Es war Donnerstagnacht gegen 22.30 Uhr, als zahlreiche Bärnbacher von einem gewaltigen „Tuscher“ aufgeschreckt wurden: Ein 31-jähriger Deutschlandsberger war mit seinem Pkw von der Hauptstraße abgekommen und mit voller Wucht gegen die Außenmauer eines Einfamilienhauses geprallt. Der Unfalllenker konnte sich noch selbst aus dem völlig zerstörten Fahrzeug befreien, brach auf der Straße danach aber bewusstlos zusammen.

„Wir haben auf einmal eine Erschütterung gespürt“, erzählt ein Nachbar der „Krone“, der – so wie die Bewohner des beschädigten Hauses – sofort zum 31-Jährigen geeilt war und dem Verletzten Erste Hilfe geleistet hatte. „Alle haben schnell reagiert, die Einsatzkräfte haben hervorragende Arbeit geleistet.“

 „Bei unserem Eintreffen waren Rettung und Notarzt bereits da, der Mann wurde ins LKH Graz gebracht“, berichtet Bernhard Haller, Kommandant der Feuerwehr Bärnbach.

Bürgermeister Jochen Bocksruker (SPÖ)
Bürgermeister Jochen Bocksruker (SPÖ)(Bild: Christian Jauschowetz)

Jochen Bocksruker, Bürgermeister der Stadt, wiederum kämpft dafür, dass die Gefahrenstelle entschärft wird. „Das Land ist dabei, diesen Bereich zu sanieren. Es ist dort sehr eng, und man wird zum Schnellfahren verlockt. Wir denken auch daran, das betroffene Haus etwa durch Leitplanken zu schützen.“

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