Er ist schön anzusehen, aber den heimischen Einsatzkräften kostete der starke Schneefall in der Nacht auf Freitag den Schlaf. Quasi im Minutentakt mussten Kameraden der Feuerwehren ausrücken, bis um 8.30 Uhr morgens waren 63 Wehren alarmiert. Auch Rettung und Polizei waren teilweise gefordert.
Schneeflöckchen, Weißröckchen, wann kommst du geschneit? In der Nacht auf Freitag jedenfalls – und das in großer Menge, auch bis ins Flachland. Was Winterfans das Glitzern in die Augen treibt, das bringt Verkehrsteilnehmer schon mal zur Weißglut, und die Einsatzkräfte in allen Bezirken – von Freistadt bis Braunau und von Rohrbach bis Kirchdorf – um den Schlaf.
Am Freitag ging es los
Den Startschuss gaben wohl zwei Pkw-Bergungen in Gutau und Liebenau. Schnell häuften sich die Einsätze: Auch in Wernstein am Inn, St. Martin im Innkreis und Kirchschlag bei Linz mussten Autos geborgen werden, in Grammastetten ein Kleinbus. Um kurz nach 1 Uhr morgens war der erste Lkw auf Abwege geraten, wenig später rutschte ein Laster in Kirchheim im Innkreis von der Straße.
Alle acht Minuten ein Einsatz
Zeitgleich gab es bis um 4 Uhr morgens einige weitere Einsätze wegen Pkw, dazu auch einige Bäume, die umgestürzt waren und Fahrbahnen blockierten. Mit dem Morgenverkehr ging es aber erst so richtig los: Zwischen 4.20 Uhr und 8.30 Uhr mussten Feuerwehren 39-mal wegen Verkehrsunfällen oder Bergungen ausrücken.
Teils schwerere Unfälle
In Engerwitzdorf, Pabneukirchen und Wilhering kam es zu schwereren Unfällen, wobei Insassen aus den Fahrzeugen gerettet werden und teils schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht werden mussten. Auch danach wurde noch quasi im Minutentakt alarmiert – es bleibt die Hoffnung, dass aufgrund des nachlassenden Schneefalls im Laufe des Vormittags Ruhe einkehrt. Bis 8.30 Uhr waren unzählige Kameraden von 63 Feuerwehren unterwegs.
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