Ein technischer Defekt sorgte Freitagnachmittag am Zirlerberg in Tirol für einen spektakulären Feuerwehreinsatz: Ein deutsches Ehepaar bemerkte während der Fahrt mit seinem Wohnmobil plötzlich eine Überhitzung des Motors. Wenig später stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Die Insassen und ihr Hund konnten sich rechtzeitig retten.
Gegen 15 Uhr war das Ehepaar mit dem Wohnmobil auf der Seefelder Straße (B177) bergwärts unterwegs, als der 38-jährige Lenker eine Überhitzung des Motors bemerkte. Zunächst legte der Deutsche in einer Fahrbahnausbuchtung am Zirlerberg eine kurze Abkühlpause ein. Danach wendete er das Fahrzeug und stellte es schließlich am Rastplatz in der sogenannten „Linserkurve“ ab.
Fahrzeug plötzlich in Vollbrand
„Dort nahm der Fahrer plötzlich Rauch aus dem Motorraum wahr“, heißt es seitens der Polizei. Sofort griff er zum mitgeführten Feuerlöscher und versuchte, die Flammen einzudämmen – jedoch ohne Erfolg. Innerhalb kurzer Zeit breitete sich das Feuer auf das gesamte Wohnmobil aus.
Zum Glück niemand verletzt
Dem Ehepaar gelang es gemeinsam mit dem mitgeführten Hund, das Fahrzeug noch rechtzeitig zu verlassen. Verletzt wurde niemand. Die alarmierten Feuerwehren aus Zirl und Reith bei Seefeld rückten mit insgesamt fünf Fahrzeugen und 28 Einsatzkräften an und konnten den Brand schließlich löschen.
Wohnmobil brannte komplett aus
Während der Löscharbeiten musste die Seefelder Straße zeitweise gesperrt werden, was zu Verkehrsbehinderungen führte. Das Wohnmobil brannte komplett aus. Als Brandursache dürfte laut ersten Erkenntnissen ein technischer Defekt beziehungsweise die Überhitzung des Motors infrage kommen.
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