22.07.2003 16:27 |

MP3-Krieg

Jacko fordert Milde für Musikpiraten

Jetzt greift der King of Pop persönlich in den heftig tobenden MP3-Krieg ein: Michael Jackson hat sich für einen milden Umgang mit Internet-Musikpiraten stark gemacht. "Ich bin sprachlos angesichts des Vorschlags, zumeist jugendliche Musikfans ins Gefängnis zu stecken, nur weil sie Musik aus dem Internet heruntergeladen haben", so Jacko.
Es sei zwar "falsch", Musik illegal herunterzuladen,"doch das Gefängnis kann darauf nicht die Antwort sein".Schließlich seien es die Fans, die das Musikgeschäftzum Erfolg machten.
 
In der vergangenen Woche hatten Abgeordnete einenGesetzentwurf in das US-Repräsentantenhaus eingebracht, demzufolgedas ungesetzliche Herunterladen urheberrechtlich geschütztenMaterials auch Gefängnisstrafen nach sich ziehen könnte.Eben erst wurden 800 User gerichtlich vorgeladen.
 
Jackson ist selbst von den Absatzproblemen derUS-Musikindustrie betroffen. Der frühere "King of Pop" musiziertein der jüngsten Vergangenheit am Publikumsgeschmack vorbei.Seine 2001 veröffentlichte Platte "Invincible" soll Berichtenzufolge bei geschätzten Produktionskosten von 30 MillionenDollar nur fünf Millionen Dollar eingespielt haben.
 
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