Der passionierte Salzburger Sportler Hermann Koch (65) fuhr weit nördlich des Polarkreises mit seinem Snowbike am schnellsten einen Berg hinunter. Das brachte ihm den achten Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde ein.
Vom Radstädter Tauern in den Norden Norwegens: Hermann Koch hat sich einen seiner vielen Träume erfüllt. Das Original aus Obertauern hat in den Lyngenalpen, weit jenseits des Polarkreises, einen neuen Weltrekord mit seinem Snowbike aufgestellt.
„Ich wollte diesmal als Schnellster eine Befahrung in den Bergen Norwegens machen“, so der 65-jährige mehrfache Rekordhalter. Gemacht hat er das im Sitzen, auf einem Snowbike genannten Ski-Bob. Zuvor musste Koch sein Gefährt am Rücken den Golsavarre auf 1290 Meter über dem Meer hinauftragen.
Die 1199 Höhenmeter hinunter bis zum Ausgangspunkt kurvte er am vergangenen Montag in 24 Minuten und 44 Sekunden hinunter. Den Rekord stellte er jedoch tags darauf auf. Koch hatte sein Handy im Schnee verloren, stieg noch einmal auf und war in 23 Minuten und 27 Sekunden wieder im Tal. Ein Rekord, der so eigentlich nicht geplant war.
In die Lyngenalpen trieb ihn das Wetter, besser gesagt der Schneemangel. Anstatt sein Vorhaben, wie ursprünglich geplant, auf der norwegischen Inselgruppe Lofoten umzusetzen, tat es der passionierte Sportler weiter nördlich.
Der achte Guinness-Weltrekord dürfte ihm trotz strenger Kriterien sicher sein. „Das habe ich mit den Rekordrichtern abgeklärt. Das sollte kein Problem sein.“
Von den bisher zehn Weltrekorden von Hermann Koch, darunter zwei mit Skiern, ist dies der achte, der offiziell im Guinness-Buch eingetragen werden soll.
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