7,30 Euro Prämie pro Strafe: Das fragwürdige Boni-System der Wiener Linien für ihre Kontrollorgane hatte ein gerichtliches Nachspiel, das nun entschieden ist. Das könnte den Verkehrsbetrieben noch viel Geld kosten.
Dieses Urteil des Wiener Oberlandesgerichts birgt Sprengstoff: Ein Kontrollor der Wiener Linien klagte, wie berichtet, seinen Arbeitgeber, weil ihm – aber auch allen seinen Kollegen – plötzlich Prämien vorbehalten wurden, die viele Jahre lang ausbezahlt worden sind. Martin H. bekam nun auch in der zweiten Instanz recht. Und die Verkehrsbetriebe akzeptieren auf „Krone“-Anfrage das Urteil.
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