Ein schmaler Pfad im Ebnit führt zu einer Besonderheit: In der Serie „Alte Häuser und ihre Geschichte“ von Robert Schneider geht es dieses Mal über die Ammannsbrücke. Das 1869 erbaute, gedeckte Hängewerk ist Dornbirns letzte Holzbrücke ihrer Art. Sie trotzte den Hochwassern einer 23 Meter tiefen Schlucht und steht wie kaum ein anderes Bauwerk für den mühsamen Transport und den Wandel der Region im 19. Jahrhundert.
Wenn man vom Gütle in Richtung Beckenmann in das Firstgebiet und das Ebniter Tal wandert, trifft man auf ein Bauwerk, das leicht übersehen werden kann und doch viele alte Geschichten zu erzählen weiß. Die Ammannsbrücke ist eine gedeckte Holzbrücke, die die Gunzenach (auch Kobelach genannt) überspannt. Mit ihrer Länge von 14 Metern spannt sie sich über eine rund 23 Meter tiefe Schlucht. Sie wirkt eher bescheiden, ist aber ein Schlüsselbauwerk des Dornbirner Hinterlandes – ein Relikt aus einer Epoche, in der Wege und Wälder in der aufkommenden Industrialisierung noch eng miteinander verbunden waren.
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