Markus Ragginger zeigte bei der Ringer-WM in Kasachstan groß auf. Der Salzburger verpasste zwar Bronze, belegte aber den starken fünften Rang. Damit schrieb das Aushängeschild von Rekordmeister AC Wals ein Stück Sportgeschichte.
Ringer Markus Ragginger hat bei der Weltmeisterschaft in Astana Bronze nur knapp verpasst. Der Salzburger, der sich am Sonntag im griechisch-römischen Stil (bis 97 kg) in die Hoffnungsrunde gekämpft hatte, unterlag dort im Kampf um Platz drei dem amtierenden bulgarischen Doppeleuropameister Kiril Milow in nur 24 Sekunden 0:10.
Dennoch sorgte der 27-Jährige mit Rang fünf für die beste österreichische WM-Platzierung im Griechisch-Römisch seit über 45 Jahren. Seit dem dritten Platz von Franz Pitschmann bei der WM 1981 konnte in der allgemeinen Klasse kein Österreicher im Griechisch-römischen Stil so nah an die Medaillenränge vordringen.
Schmid mit Kurzauftritt
Nur einen Kurzauftritt hatte hingegen Aker Schmid in der Kategorie bis 67 kg. Der gebürtige Iraker vom Leistungszentrum Rif musste sich in der ersten Runde dem Chinesen Xinxin Jin 1:6 geschlagen geben. Am Dienstag greift mit Monika Kuenz (bis 76 kg) eine weitere österreichische Athletin ins Geschehen ein.
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