Urlaub nur mit Genehmigung, Reden nur mit Erlaubnis und strenge Kleidungsvorschriften, die bei Aufnahmeritualen bis zum Smoking reichen: Interne Dokumente aus der Welt der Freimaurer in Österreich erlauben ungewöhnliche Einblicke in eine verschlossene Männerwelt.
Sie sind ins Gerede geraten, die Freimaurer, eine diskrete Bruderschaft, die sich in Logen organisiert und ihr Netzwerk in höchste Kreise spannt. Viel spekuliert wurde in den letzten Monaten über potenziell problematische Seilschaften im ORF und Verbindungen bis in die Spitzenpolitik. Wenn sich Brüder zu bedingungsloser Loyalität verpflichten, könnte das bei beruflichen Entscheidungen durchaus zu Konflikten führen. Vor allem dann, wenn die Mitgliedschaft nicht offengelegt wird.
Was im „Hausgesetz“ steht
Der „Krone“ liegen nicht nur vertrauliche Mitgliederlisten – etwa aus der Großloge - vor, sondern auch Dokumente, die tiefe Einblick in die verschworene Gemeinschaft erlauben. Darunter das „Hausgesetz“ der Wiener Freimaurerloge FIDES aus 2009 sowie eine E-Mail aus dem Jahr 2012, in der ein Aufnahmeritual einer Loge aus dem Jahr 2012 im Detail geplant ist.
Ein Auszug aus den Geheimregeln:
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