Die Football Association feiert am 26. Oktober ihren Jahrestag, welch wichtiges Datum in der Fußballwelt. Dass bei den seither entstandenen Verbänden noch viel Verbesserungspotenzial besteht, darauf weist „Krone“-Autor Harald Petermichl in seiner neuesten Kolumne hin.
Morgen, am 26. Oktober, gibt es einen äußerst wichtigen Jahrestag zu begehen. Und es ist völlig unverständlich, warum von derzeit 211 FIFA-Mitgliedsländern nur Österreich einen Nationalfeiertag proklamiert hat, um dem bedeutenden historischen Ereignis das entsprechende Gewicht zu verleihen. Sie wissen natürlich, wovon die Rede ist: Am 26. Oktober 1863 wurde in der Freemason’s Tavern, einem mit Sicherheit völlig verrauchten Pub in der Great Queen Street im Londoner West End die Football Association (FA) gegründet, um endlich verbindliche Regeln für die immer beliebter werdende Kickerei festzulegen. Deshalb heißt das, was wir heute als Fußball kennen, im Gegensatz zu amerikanischen oder australischen Varianten „Association Football“, woraus im britischen Sprachraum irgendwann die Verballhornung „Soccer“ geworden ist. Die gut 40 Jahre später entstandene FIFA, bei der gerade ein an Peinlichkeit kaum zu überbietender Nicht-Wahlkampf um das Präsidentenamt im Gange ist, trägt natürlich auch die FA in ihrem sperrigen französischen Namen.
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