Vom höchsten Gipfel des Großglockners bis in die weite Ebene des burgenländischen Seewinkels, vom äußersten Westen bis zum östlichsten Zipfel unserer Heimat: Österreich ist ein Land voller Gegensätze und einzigartiger Landschaften. Zum Nationalfeiertag begeben wir uns auf eine außergewöhnliche Reise zu den geografischen Extrempunkten unserer Republik.
3798 Meter hoch, majestätisch und voller Magie: Der Großglockner ist weit mehr als Österreichs höchster Berg. Er ist Sehnsuchtsort, Herzenswunsch und für viele die Erfüllung eines Lebenstraums.
Bergführer Wolfgang Schupfer führt seit mehr als 40 Jahren Menschen auf das Dach Österreichs. Und obwohl Wolfgang die Berge dieser Welt kennt, schlägt sein Herz bis heute für den Glockner. Wie oft er selbst schon am höchsten Punkt Österreichs gestanden ist, weiß Wolfgang längst nicht mehr. Aber eines steht für den gebürtigen Kärntner fest: „Der Großglockner wird immer mein Lieblingsberg bleiben!“ Es ist diese unvergleichliche Gestalt, die aus allen Himmelsrichtungen beeindruckt. Und es sind jene magischen Augenblicke, wenn die ersten Sonnenstrahlen das Eis golden färben und über den Gipfeln ein neuer Tag erwacht.
Doch der schönste Lohn für den Bergführer wartet nicht unbedingt beim Gipfelkreuz. Es sind die Menschen, die er hinaufbegleitet. Wenn aus einem Traum Wirklichkeit wird – dann weiß Wolfgang, warum er das Bergführen seit Jahrzehnten liebt.
Und dann ist da noch die ganz besondere Gemeinschaft am Berg: die „Glocknerfamilie“. Bergführer, Hüttenwirte, die einander seit Jahrzehnten kennen und sich immer wieder begegnen. Denn ein Händedruck am Gipfel, ein herzliches Wieder-sehen und ein kräftiges „Bergheil“ gehören am Großglockner, dem höchsten Punkt unseres Landes, einfach dazu.
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