2:2 gegen Liefering

Bregenz verschenkte zwei Punkte in Salzburg

2. Liga
24.10.2026 17:55

Die Festspielstädter verlängerten ihre Serie ohne Sieg auf vier. Hauptsächlich, weil sie gegen Liefering in der Endphase noch das 2:2 kassierten. Aber auch, weil es wieder an Effizienz mangelte. Kapitän Willy Rodrigues traf früh, Lars Nussbaumer mit einem Weitschuss.

Bregenz startete perfekt gegen die Jungbullen. Nachdem die Festspielstädter schon in den ersten Minuten ersten Druck aufbauen konnten, kamen sie dann auch gleich zur Führung. Daigo Araki setzte einen Freistoß von der linken Seite maßgenau auf den Kopf von William Rodrigues, der Kapitän nickte zum frühen 1:0 ein (4.). Hatte dann aber erstmals Glück, als ein Riquelme-Hammer nur wenige Minuten später die Latte traf.

Mit dem 1:0 starten die Bregenzer perfekt in die Partie.
Mit dem 1:0 starten die Bregenzer perfekt in die Partie.(Bild: GEPA)

Dann hätte Araki eigentlich auf 2:0 stellen müssen. Nach einem Querpass von Landsmann Atsushi Zaizen kam der Japaner völlig frei vier Meter vor dem Lieferinger Tor zum Abschluss – jagte die Kugel aber in die Wolken. Bregenz führte, aber die jungen Salzburger wurden stärker, schnürten die Gäste immer mehr in der eigenen Hälfte ein. Die Vorarlberger kamen weiter zu Chancen, aber auch Lucas Dantas vergab nach einem Eckball aus kürzester Distanz (36.). Fünf Minuten später hielt SW-Keeper Peter Aizawa die Führung fest, der Japaner klärte stark gegen Moser.

Kurz vor der Pause setzte dann starker Regen ein, und die Salzburger trafen doch noch. Nach einer Flanke war Leles sträflich allein in der Mitte und köpfte unbedrängt ein, Joao Cesco und Rodrigo Souza hatten geschlafen. Mit dem 1:1 ging es in die Kabinen der Red Bull Arena.

Lars Nussbaumer zog aus 25 Metern ab und fand sein Ziel.
Lars Nussbaumer zog aus 25 Metern ab und fand sein Ziel.(Bild: GEPA)

Zweimal unglücklich
Aber auch in die zweite Hälfte starteten die Gäste besser. Lars Nussbaumer zog aus 25 Metern ab, sein zentraler Aufsitzer wurde von FCL-Keeper Sarcevic ins eigene Tor geklärt (51.). Dann aber versäumten es die Bregenzer wieder, den Sack zuzumachen. Und kassierten in der Endphase den erneuten Ausgleich. Matjasec traf, wieder sah Innenverteidiger Cesco unglücklich aus. 

Ein 2:2-Unentschieden am Ende, das die Vorarlberger nicht weiterbringt. In der nächsten Runde wartet mit Admira Wacker der nächste Topgegner. „Trotzdem haben wir auswärts einen Punkt gemacht, wir müssen den Kopf nicht hängen lassen“, sagt Sportkoordinator Patrick Schneider, „natürlich treten wir ein wenig auf der Stelle, aber das können wir mit Siegen aus den kommenden Spielen wieder richten.“

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