Ohne Genierer

Bizarr: Im Schanigarten ein ganzes Kalb gegrillt

Wien
18.10.2026 06:00

Die Gruppe Sofortmaßnahmen der Stadt Wien nahm die Gastronomieszene in der Leopoldstadt und in der Brigittenau unter die Lupe. Dabei wurden einmal mehr massive Verstöße aufgedeckt: Unter anderem ein Kalb auf dem Holzkohlegrill und türkische Speisen in einem „Gebetsraum“

Nicht schlecht staunten die Mitarbeiter der Gruppe Sofortmaßnahmen am Freitag in der Leopoldstadt. Mitten in einem Schanigarten brutzelte dort ein ganzes Kalb auf dem Holzkohlengrill!

Die Einsatzkräfte der Gruppe Sofortmaßnahmen hatten alle Hände voll zu tun.
Die Einsatzkräfte der Gruppe Sofortmaßnahmen hatten alle Hände voll zu tun.(Bild: Gruppe Sofortmaßnahmen der Stadt Wien)

Zuvor alarmierten Anrainer die Einsatzkräfte wegen der Geruchsbelästigung. Die erforderlichen Bewilligungen dafür gab es nicht. Dazu kamen noch nicht genehmigte, gasbetriebene Heizstrahler. Der Betrieb des Grills wurde untersagt, abgelöscht und entfernt. Entsprechende Anzeigen wurden gelegt.

Der illegale, gasbetriebene Pizzaofen in einem „Gebetsraum“.
Der illegale, gasbetriebene Pizzaofen in einem „Gebetsraum“.(Bild: Gruppe Sofortmaßnahmen der Stadt Wien)

Nicht weit davon entfernt, hatten die Mitarbeiter des Einsatzteams der Stadt dann gleich noch einmal zu tun. Im Nachbarbezirk Brigittenau wurde gemeinsam mit dem Magistratischen Bezirksamt für den 10. Bezirk und der MA 59 (Marktamt) ein Verein kontrolliert. In einem vermeintlichen Gebetsraum, der mit Plastikfolie abgedeckt war, wurden türkische Speisen zubereitet.

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Es kann nicht sein, dass sich jemand einfach über Vorschriften hinwegsetzt und darauf hofft, dass es die Behörden nicht bemerken.

Walter Hillerer, Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen der Stadt Wien

Dafür kam ein illegaler gasbetriebener Pizzaofen zum Einsatz. Aufgrund von Gefahr in Verzug wurde der Betrieb untersagt. Außerdem wurden lebensmittelrechtliche Mängel sowie bauliche Mängel festgestellt. Auch dafür setzte es entsprechende Anzeigen.

Walter Hillerer, Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen, betont: „Wer einen Betrieb führt, trägt Verantwortung für die Sicherheit, für die Menschen in der Umgebung und für die Einhaltung der Gesetze.“

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