Rund 20.000 Photovoltaikanlagen in Vorarlberg laufen derzeit ohne eigenen Stromspeicher. Das Land möchte diese Haushalte nun beim Nachrüsten unterstützen, um sie auf sinkende Einspeisetarife vorzubereiten.
Wer Sonnenstrom auf dem eigenen Dach erzeugt, steht ab dem Jahr 2027 vor neuen Bedingungen am Strommarkt. Weil die Vergütung für eingespeisten Strom sinkt, lohnt es sich zunehmend, die Energie im eigenen Haus zu behalten. Ein Speicher nimmt den tagsüber erzeugten Überschuss auf, sodass Haushalte abends oder nachts keinen teuren Netzstrom kaufen müssen.
Um den Umstieg zu erleichtern, hat das Land gemeinsam mit dem Energieinstitut Vorarlberg und 28 regionalen Fachbetrieben eine landesweite Initiative gestartet. Bei Informationsabenden erfahren Anlagenbesitzer, welche Speichergröße zu ihrem Bedarf passt. Zudem gibt es Beratungstermine direkt vor Ort. Über eine Online-Plattform lassen sich unverbindlich bis zu drei Angebote von Partnerbetrieben einholen. Zusätzliche Förderungen von Bund und illwerke vkw senken die Anschaffungskosten weiter.
„Allen, die sich zum Nachrüsten entschließen, wollen wir dabei helfen, diese Investition möglichst sinnstiftend und zielführend zu tätigen“, erklärte Energielandesrat Markus Klien im Rahmen einer Auftaktveranstaltung in Nenzing. Die nächsten Informationsveranstaltungen gehen am 4. November im Wäldersaal in Lingenau sowie am 11. November in der inatura in Dornbirn über die Bühne. Weitere Termine, Details zu den Förderungen und die Angebotsplattform sind unter www.speicheraktion.at abrufbar.
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