Der digitale Euro ist vielen zwar ein Begriff, aber noch wenig greifbar: Sieben von zehn Österreicherinnen und Österreicher haben bereits von dem Projekt gehört, nur eine Minderheit fühlt sich aber gut informiert, geht aus einer von Payment Services Austria beauftragten Studie hervor. Entsprechend gering sei auch das Interesse in der Bevölkerung, den digitalen Euro zu nutzen.
Den Ergebnissen zufolge fühlt sich nur jede fünfte Person, die schon einmal vom digitalen Euro erfahren hat, über Wirkweise und Zweck im Bilde. An einer Anwendung interessiert zeigen sich – wenn überhaupt – eher jüngere Personen (18 bis 29 Jahre), das Interesse schwindet unter den Befragten mit zunehmendem Alter.
Der digitale Euro soll das Euro-Bargeld ergänzen und überall in der Eurozone als Zahlungsmittel akzeptiert werden. Nutzbar soll die Digitalwährung über eine App der Europäischen Zentralbank sein. Ein Pilotprojekt wird 2027 starten, mit einer offiziellen Einführung ist frühestens im Jahr 2029 zu rechnen.
Mit der Währung will Europa unabhängiger werden von US-Anbietern wie Paypal, Apple Pay, Mastercard oder Visa.
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