Nach Funden in Lindau hat das Land Vorarlberg eine neue Verordnung gegen den invasiven Japankäfer erlassen. Seit Dienstag gelten in Teilen von Hörbranz, Lochau und Bregenz strenge Regeln für Gartenbesitzer. Diese betreffen Erdarbeiten, Grünschnitt und das Gießen von Rasenflächen.
Das Auftauchen des überaus gefräßigen Schädlings im grenznahen Lindau hat nun auch für Teile Vorarlbergs Folgen. Grund dafür sind entsprechende EU-Vorgaben, welche für die Bekämpfung der invasiven Art Schutzzonen vorsehen – und diese ragen im Falle der Lindauer Funde bis ins Ländle hinein. Das Land hat sah sich daher gezwungen, eine entsprechende Verordnung auf den Weg zu bringen und eine Befallszone zu definieren. Die neuralgischen Gebiete liegen großteils in Hörbranz, aber auch in Lochau und Bregenz. Die genauen Flächen sind auf Karten des Landes markiert, welche der Verordnung beigefügt sind. Um die Befallszone gibt es eine fünf Kilometer breite Pufferzone, die insgesamt elf Gemeinden im Leiblachtal und im Großraum Bregenz umfasst.
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