Während René Benko seine neue gewonnene Teilzeit-Freiheit mit Fußfessel genießt, haben die Ermittler alle Hände voll zu tun, die dicken Brocken im Signa-Strafverfahren abzuarbeiten. Besondere Brisanz besitzen Briefe, die der französische Investor Peugeot kurz vor der Pleite an Aufsichtsratschef Gusenbauer schickte. Auch der Vertreter von Milliardär Kühne stieg auf die Barrikaden.
Rückblende. In den Spätsommer 2023. Am 17. August erhält die Signa-Gruppe die Absage eines 400-Millionen-Investments aus Südkorea. In der Sekunde ist in der klammen Gruppe, die händeringend nach Investoren sucht, Feuer am Dach. Noch in den Stunden danach lässt Gründer René Benko sechs Luxusvillen am Gardasee in eine Benko-Stiftung nach Vaduz verschieben. Ein Tauschgeschäft über 46 Millionen Euro, für das kein Cash fließen sollte. Die Signa Holding erhält im Gegenzug Aktien an der Signa Prime, die Ende des Jahres – mit Einsetzen der Insolvenz – praktisch wertlos sein werden.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.