Philipp zeigt, was wir selbst machen können, um unser Gehirn möglichst lange leistungsfähig zu halten. Denn Bewegung steht in engem Zusammenhang mit der Denkzentrale. Auch bei neurologischen Erkrankungen wie Parkinson wirkt sich Sport positiv aus, wie Ex-„Money Maker“ Alexander Rüdiger beweist.
Gehirngesundheit ist nicht von einem einzigen Faktor abhängig. Bewegung ist ein wesentlicher Baustein, aber genauso wichtig sind eine ausgewogene Ernährung, geistige Aktivität, soziale Kontakte, ausreichend Schlaf sowie insgesamt ein gesunder Lebensstil.
Risiko für Demenz senken
„Unser Gehirn ist schließlich kein vom Körper getrenntes Organ. Wer sich regelmäßig bewegt, tut damit auch seinem Gehirn etwas Gutes. Sportliche Aktivitäten unterstützen die geistige Leistungsfähigkeit, das psychische Wohlbefinden und den Schlaf“, erklärt Philipp Jelinek. Sie sind damit ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils und können auch dazu beitragen, das Risiko für kognitiven Abbau und Demenz zu beeinflussen.
Neurologische Leiden positiv beeinflussen
Gerade bei Erkrankungen wie Parkinson oder Alzheimer bekommt Bewegung eine besondere Bedeutung. Sie kann diese Erkrankungen nicht heilen, aber dabei helfen, Beweglichkeit, Kraft, Gleichgewicht und Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten. Auch für Menschen mit Demenz wird regelmäßige körperliche Aktivität empfohlen.
Genau hier setzt „Philipp bewegt“ an. Seinen Körper und Geist fit zu halten muss weder kompliziert noch zeitaufwendig sein. Entscheidend ist, regelmäßig aktiv zu bleiben und den Körper immer wieder zu fordern – mit Übungen für Kraft, Koordination, Beweglichkeit und Ausdauer.
Beim Aktionstag Gehirngesundheit in Wien Anfang September stand die Frage „Wie halte ich mein Gehirn fit?“ im Mittelpunkt. Dieser Tag bildete den Auftakt zum internationalen Alzheimer Awareness Monat.
„Hier zeigte sich einmal mehr: Wir können nicht alles beeinflussen, was mit unserem Gehirn passiert. Aber wir sollten jeden Tag etwas dafür tun, möglichst lange gesund und aktiv zu bleiben“, betont Jelinek. „Dafür braucht es nicht unbedingt ein Fitnessstudio oder komplizierte Trainingspläne. Oft reichen schon ein paar Minuten Bewegung, die man ganz einfach in den Alltag integriert. Denn wer seinen Körper bewegt, bewegt auch etwas für sein Gehirn. Schaut auf euch, bleibt aktiv und macht Bewegung zu einem Teil eures Alltags.“
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