Autor Robert Schneider erinnert an den Theologen Edwin Fasching, dessen Tatkraft deutliche Spuren hinterlassen hat. Seine Ideen wirkten jahrzehntelang nach.
Edwin Fasching gehört zu jener kleinen Gruppe von Kirchenmännern, deren Bedeutung weniger in Ämtern als in den Folgen ihrer Ideen lag. Er lebte nur 48 Jahre, doch in dieser Zeit entwarf er für Vorarlberg ein modernes Modell kirchlicher Arbeit – bibelorientiert, sozial aufmerksam und mit ungewöhnlichem Vertrauen in die Verantwortung der Laien. Geboren wurde er am 10. April 1909 in Hittisau. 1920 zog die Familie nach Dornbirn, wo er 1927 an der Realschule maturierte. Anschließend studierte er in Innsbruck und lebte im Priesterseminar Canisianum der Jesuiten. Zu seinen Studienkollegen gehörten übrigens die späteren Bischöfe Paulus Rusch und Bruno Wechner. Fasching promovierte in scholastischer Philosophie. Am 18. März 1934 wurde er zum Priester geweiht. 1935 kam er als Kaplan nach Hard.
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