Am Montagabend probten Einsatzkräfte der Feuerwehr ein Szenario der anspruchsvolleren Art: Zwei Pkw kollidierten in einem Tunnel und schoben sich regelrecht übereinander. 45 Feuerwehrkräfte rückten im Zuge der Übung mit acht Fahrzeugen zur Eisenbahn-Unterführung Äuleweg in Bludenz aus.
Erst kürzlich kehrten Mitglieder der Feuerwehr aus Tunneleinsatzschulungen in der Schweiz und Italien zurück – und gaben ihr neu gewonnenes Wissen sogleich an die Kolleginnen und Kollegen weiter.
Geübt wurde das Szenario in der langen Eisenbahn-Unterführung Äuleweg in Bludenz. Die Ausgangssituation: Zwei Pkw waren im Tunnel miteinander kollidiert und hatten sich ineinander verkeilt. Dichter Rauch sorgte für ein zusätzlich realistisches und beklemmendes Gefühl für die Einsatzkräfte.
Bergeschere im Einsatz
In den Unfallautos befanden sich insgesamt drei eingeklemmte Insassen. Diese mussten mittels Bergeschere und Spreizer befreit werden. Gleichzeitig galt es, sieben Personen (Übungspuppen), die aus dem verrauchten Tunnel fliehen wollten, zu retten: Sie hatten eine Rauchgasvergiftung erlitten und waren bewusstlos zusammengebrochen.
Mit Blindenstock vorangetastet
Der erste Erkundungstrupp tastete sich wegen des dichten Rauchs mit einem Blindenstock in die Unterführung vor. Bereits auf ihrem Rückweg brachten die Helfer zwei auf der Fahrbahn liegende Puppen mit.
Die Ausbildner, die die Situation bestens vorbereitet hatten, waren mehr als zufrieden: Die Mannschaft absolvierte die Tunnelübung mit Bravour.
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