Wegen Elektroversion

Mercedes spendiert Update für Verbrenner-C-Klasse

Motor
18.08.2026 05:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Im Vergleich mit der neuen Elektroversion sieht die alte Verbrenner-C-Klasse alt aus. Ein Lifting soll das nun zumindest abmildern.

Kurz nach dem Start der komplett neuen elektrisch angetriebenen C-Klasse frischt Mercedes nun das konventionelle Schwestermodell auf. Die Mittelklasselimousine und der T-Modell genannte Kombi erhalten ein modernisiertes Front-Design, mehr Digital- und Assistenztechnik sowie überarbeitete Motoren. Die Preise steigen leicht und starten bei 53.970 Euro für die C-200-Limousine.

(Bild: Mercedes-Benz)
(Bild: Mercedes-Benz)
(Bild: Mercedes-Benz)

Die Motorenpalette umfasst weiterhin Benzin- und Dieselmotoren sowie Plug-in-Hybride, die teilweise modifiziert und laut Hersteller weiterentwickelt wurden. Der Vierzylinder-Benziner mit 2,0 Litern Hubraum und neuem elektrischem Zusatzverdichter wird in drei Leistungsstufen von 177 PS bis 258 PS angeboten und verfügt immer über Mildhybrid-Unterstützung. Gleiches gilt für die beiden 2,0-Liter-Diesel mit 163 PS und 200 PS. Auch der Plug-in-Hybrid bleibt im Angebot und kommt auf eine Systemleistung von 395 PS. Die elektrische Reichweite ist mit 100 Kilometern angegeben. 

Auch das T-Modell wird aufgewertet.
Auch das T-Modell wird aufgewertet.(Bild: Mercedes-Benz)

Äußerlich erhält die C-Klasse unter anderem einen neu gestalteten Kühlergrill mit beleuchteter Kontur sowie veränderte Scheinwerfer. Auch die Stoßfänger und die Heckleuchten wurden überarbeitet. Hinzu kommen neue Lackierungen und Felgendesigns. 

(Bild: Mercedes-Benz)

Im Innenraum bleiben ein 12,3 Zoll großes digitales Kombiinstrument und ein 11,9 Zoll großes Zentraldisplay erhalten. Neu ist unter anderem die jüngste Generation des Infotainmentsystems MBUX sowie ein Sprachassistent mit künstlicher Intelligenz auf Basis von ChatGPT, Microsoft Bing und Google Gemini. Die Navigation basiert auf Google Maps, Teile der Software und einzelne Fahrzeugfunktionen sollen über Over-the-Air-Updates aktualisiert werden können.

Überarbeitet wurden laut Mercedes zudem Fahrwerk und Assistenzsysteme. Diese können je nach Ausstattung unter anderem Spurwechsel auf Autobahnen unterstützen, vor roten Ampeln und Stoppschildern abbremsen sowie beim Ein- und Ausparken helfen.

Die aktuelle Generation der C-Klasse wird seit 2021 gebaut und erhielt zuletzt 2024 ein kleines Technik-Update. Seit Kurzem hat sie hauseigene Konkurrenz durch die unter gleichem Namen vertriebene elektrische C-Klasse, die auf einer eigenen Technik-Plattform basiert und optisch eigenständig auftritt. 

Zum Start steht ab sofort der 490 PS starke C 400 4Matic bereit, im Herbst folgt der günstigere C 300 4Matic, danach das Basismodell.

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