Mazda plant Autos mit Verbrennungsmotor, die klimafreundlicher sind als Elektrofahrzeuge. Das Geheimnis: CO2-Abscheidung.
Künftige Verbrenner sollen das klimaschädliche CO2 quasi für sich behalten und nicht in die Umwelt blasen – das Gas wird während der Fahrt aus den Abgasen abgeschieden.
Solche Autos werden nach Aussage von Mazda-Chef Masahiro Moro sogar sauberer fahren als Elektroautos. „Wir arbeiten sowohl an klimaneutralen Kraftstoffen als auch am Thema CO2-Abscheidung. Bei einer optimalen Nutzung beider Technologien könnten wir den CO2-Anfall fast komplett auf null herunterfahren“, sagte Moro im Gespräch mit auto motor und sport. „Das ist besser als das, was ein Elektrofahrzeug in einem Lebenszyklus leisten könnte.“
Elektroprognose zurückgefahren
Die Elektro-Zukunft sieht Moro für sein Unternehmen vorsichtiger also noch vor Kurzem. Er geht von einem deutlich geringeren Elektroanteil an den Verkäufen aus als geplant. „Vor zwei oder drei Jahren rechneten wir noch damit, dass Elektrofahrzeuge bis 2030 insgesamt 25 bis 40 Prozent unseres weltweiten Umsatzes ausmachen werden. Zwischenzeitlich haben wir die Prognose auf 15 Prozent geändert. Wir versuchen, realistisch zu sein.“
Um das Ziel zu erreichen, kooperiere Mazda mit anderen Herstellern wie Toyota. „Dazu konzentrieren wir uns auch auf die Weiterentwicklung von Verbrennungsmotoren und Hybridantrieben. Wir entwickeln derzeit ein eigenes Hybridsystem für den neuen CX-5 und andere Fahrzeuge, basierend auf der großen Plattform.“
Für wann ein serienreifes CO2-Abscheidungssystem geplant ist, bleibt offen.
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