Auf der Nordschleife

Mercedes CLA schneller als Tesla Model S Plaid!

Motor
06.08.2026 10:30

Der Mercedes CLA hat eine beachtliche Nordschleifenzeit herausgefahren: 7:32:070 Minuten. Das ist zwar kein herausragender Rekord, aber immerhin besser als Teslas Model S Plaid und der Porsche Taycan Turbo S von 2022.

Natürlich spricht Mercedes vom „Schnellsten in seinem Segment“, verzichtet aber darauf, das Segment zu bezeichnen. Das schnellste E-Auto ist der Porsche Taycan Turbo GT mit Manthey Kit, der nur 6:55.533 Minuten gebraucht hat. Der schnellste elektrische Vier- oder Fünfsitzer ist der Xiaomi SU7 Ultra mit Track Package (7:04.957 min.)

Aber der Vergleich mit dem Tesla Model S Plaid ist besonders plakativ, immerhin war die über 1000 PS starke US-Limousine einst der automobile Wahnsinn diesseits von Supersportlern schlechthin und beeindruckte 2021 mit dem Nordschleifenrekord für E-Autos: 7:35.579 Minuten. Wenig später unterbot der Porsche Taycan Turbo S die Zeit um mehr als zwei Sekunden.

Also lassen wir das mal so stehen, denn für sich genommen ist das schon eine Hammerleistung, die der Mercedes‑AMG CLA 45 4MATIC+ mit Kevin Berger am Steuer da hingelegt hat. Übrigens bei Topbedingungen von 24 Grad Luft- und 30 Grad Asphalttemperatur.

(Bild: Mercedes-Benz)
(Bild: Mercedes-Benz)
(Bild: Mercedes-Benz)
(Bild: Mercedes-Benz)
(Bild: Mercedes-Benz)

Wie? Mercedes‑AMG CLA 45 4MATIC+? Richtig, der ist noch nicht im Handel, soll aber noch im August kommen.

Wie der Mercedes‑AMG GT 4‑Türer wird auch der CLA 45 von Axial-Fluss-Motoren angetrieben. Drei besonders leistungsstarken E-Maschinen – zwei an der Hinterachse und eine an der Vorderachse – setzen zusammen bis zu 500 kW (680 PS) frei und beschleunigen den Viersitzer in nur 2,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Ergänzt wird der Power-Output durch die Fähigkeit der flüssigkeitsgekühlten Motoren, immer wieder die volle Leistung zu liefern – ideale Voraussetzung für Bestzeiten auf der anspruchsvollen Nordschleife.

Zwei Axialflussmotoren sitzen an der Hinterachse, ein dritter an der Vorderachse. Der vordere Antrieb wird hauptsächlich dann nahtlos zugeschaltet, wenn zusätzliche Leistung oder Traktion gefragt ist. Hinten können die beiden Motoren ihre Kraft getrennt an das jeweilige Rad schicken. Damit lässt sich das Auto nicht nur beschleunigen, sondern in gewissem Umfang auch mit dem Antrieb in die Kurve drehen.

Für die Rekordfahrt war der Mercedes‑AMG CLA 45 4MATIC+ mit Pirelli P Zero Trofeo RS ausgestattet, straßenzugelassene, aber klar für die Rennstrecke entwickelte Semislicks.

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