Nach einem Jahr voller Rückschlägen stand Verena Mayr bei der EM in Birmingham den Siebenkampf mit großer Bravour durch. Die ÖLV-Rekordlerin stellte an den beiden Tagen insgesamt fünf Saisonbestleistungen auf und landete mit 5906 Punkten auf dem 19. Platz. „Ich habe um jeden Punkt gekämpft!“
Bis zuletzt war der Start der 31-Jährigen auf des Messers Schneide gestanden. Hatte sie für Olympia 2024 und die WM 2025 die Teilnahme um einen bzw. zwei Plätze verpasst, so besaß sie heuer endlich einmal Glück und kam noch in das Feld der 24 Starterinnen. Große Erwartungen hatte die Linzerin deshalb auch nicht…
Starke 800 Meter zum Abschluss
Das Wichtigste war für sie, heuer zumindest einen Siebenkampf ganz durchzustehen! Durch viele Verletzungen (es hatte mit einem Muskelfaserriss im Februar begonnen) war sie heuer immer wieder zurückgeworfen worden. Deshalb war sie in dieser Saison auch relativ wenig gestartet. So wunderte es nicht, dass sie an den beiden EM-Tagen gleich fünf Saisonbestleistungen aufstellte - Hochsprung 1,71 m, Kugelstoßen 14,63, 200 m 25,53, Weitsprung 5,82 (zudem gestern 5,87 mit zu starkem Rückenwind) und 200 m 2:14,20. Also ein versöhnlicher Ausklang ihres generell enttäuschenden Sportjahres…
Gold an Irland
Gold holte die Irin Kate O´Connor mit neuem Landesrekord von 6751 Punkten vor den beiden Holländerinnen Emma Oosterwegel (6713) und Sofie Dokter (6664).
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