Gesundheitseffekte

Umweltbewusst einkaufen leicht gemacht

Gesund Konkret
15.07.2026 10:00

Der Inhalt ihres Einkaufskorbes ist wichtiger denn je – nicht nur für die Geldbörse. Denn mit der richtigen Einkaufsliste tun Sie nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern sorgen dabei auch noch zahlreichen Wohlstandserkrakungen vor.

Wer gezielt darauf achtet, was in seinem Einkaufskorb landet, tut nicht nur viel für die Umwelt, sondern isst und lebt auch automatisch gesünder, wie Studien zeigen. Eine nachhaltige Lebensweise legt den Focus auf Ressourcenschonung. Einen wesentlichen Anteil hat dabei die Ernährung, gefolgt von Moblität und Energieverbrauch.

Der Zusammenhang mit einem gesteigerten Gesundheitsbewusstsein liegt auf der Hand: Fleischlose Kost trägt maßgeblich zur Klimaverbesserung bei, hat aber auch positiven Einfluss bei der Vermeidung sogenannter Wohlstandserkrankungen. Sogar das Risiko, Krebs zu bekommen, sinkt.

Ein weiteres Beispiel: Auf aggressive Reinigungsmittel zu verzichten, schont nicht nur die Umwelt, sondern verringert Hautreaktionen, Allergien und Atemwegserkrankungen. Das selbe gilt für Kosmetika.

Wir können schon beim täglichen Einkauf viel bewirken.
Tipps von Univ.-Prof. Hans-Peter Hutter, Leiter der Abteilung für Umwelthygiene und Umweltmedizin der Medizinischen Universität Wien:

  • Weniger shoppen, dafür in höherer Qualität.
  • Auf die Einhaltung ökologischer und sozialer Standards (über die gesamte Lieferkette) achten. Gütesiegel wie BIO, Fair Trade, GOTS (Global Organic Textile Standard für Textilien) helfen, sich zu orientieren.
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Greifen Sie so oft wie möglich zu unverpackten Produkten. Lebensmittel in Bioqualität, saisonal und regional bevorzugen.

Univ.-Prof. Hans-Peter Hutter, Leiter der Abteilung für Umwelthygiene und Umweltmedizin der Medizinischen Universität Wien

  • Obst und Gemüse in Bioqualität, regional und saisonal.
  • Fleisch- und Konsum von Meeresfisch so gut wie möglich reduzieren.
  • Wenn immer es geht, sollten Sie zu unverpackten Lebensmitteln greifen.
Nachhaltig, originell, preisgünstig: Second Hand Mode liegt im Trend. Schadstoffe, die sich oft ...
Nachhaltig, originell, preisgünstig: Second Hand Mode liegt im Trend. Schadstoffe, die sich oft in neuen Textilien befinden, sind nach mehrmaligem Tragen oft schon ausgewaschen. Auch das spricht dafür, Kleidung eine zweite Chance zu geben.(Bild: terovesalainen/stock.adobe.com)
  • Nachfüllbare Putz-, Wasch- und Reinigungsmittel tragen zur Abfallvermeidung bei.
  • Öfter Second Hand-Textilien anschaffen oder Bekleidung tauschen. Auf nachhaltige Produktion und Naturmaterialien achten, Kunststoffe wie Polyester (Stichwort Mikroplastik) möglichst vermeiden.
  • Gebrauchsgegenstände (besonders Elektronikgeräte) so lange wie möglich nützen, reparieren lassen.
  • Holzprodukte aus heimischer Forstwirtschaft kaufen, keinesfalls Tropenhölzer.
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