Ein gemütliches Feierabendbierchen im Gastgarten oder einen Weißen Spritzer nach getaner Arbeit, der genüssliche Nachmittagskaffee – oder einfach nur ein Mineralwasser, um den Durst bei dieser Hitze zu löschen: Wer sich das in einem Lokal gönnt, muss immer noch tiefer in die Tasche greifen. Das zeigt eine aktuelle Studie der Arbeiterkammer Tirol.
Da kann einem schon mal der Durst vergehen! Vor wenigen Tagen nahm die AK Tirol die Getränkepreise von 17 Lokalen in der Innsbrucker Innenstadt genau unter die Lupe. Und diese sind teilweise richtig „gesalzen“!
Massive Unterschiede zwischen Lokalen
„Erfasst wurden die Preise für gängige Getränke wie Mineralwasser, Kaffee, Bier, Spritzer und Fruchtsäfte“, erklären die Konsumentenschützer. Die Preissteigerung im Vergleich zum Juli des Vorjahres würde durchschnittlich 3,05 Prozent betragen. Bei manchen Getränken seien zum Teil erhebliche Preisspannen zwischen den einzelnen Gaststätten festgestellt worden.
Bis zu 4,90 Euro für ein kleines Mineralwasser
Wie wäre es mit einer „sprudeligen“ Erfrischung? Eine Flasche Mineralwasser (0,33 Liter) kostet laut AK im günstigsten Lokal 3,10 Euro, im teuersten dagegen 4,90 Euro. Der Preisunterschied liegt damit bei satten 58,06 Prozent.
Besonders stark gestiegen seien die Preise alkoholischer Getränke wie Bier und Spritzer (plus 7,38 bzw. plus 6,54 Prozent).
Spritzer und Bier, leist‘ ich mir?
Kleines Bier gefällig? Der Preis für ein kleines Bier vom Fass (0,3 Liter) beträgt zwischen 3,60 Euro und satten 5,20 Euro. Dies entspricht einem Durchschnittspreis von 4,49 Euro und einem Preisanstieg von 7,38 Prozent gegenüber 2025. Die Preisspanne liegt demnach bei 44,44 Prozent.
Beliebt bei dieser Hitze auch: ein erfrischender Spritzer! Ein Viertelliter Spritzer weiß-sauer kostet laut AK-Erhebung im günstigsten Lokal 3,60 und im teuersten 5,60 Euro (Preisspanne 55,56 %), bei einem Durchschnittspreis von 4,61 Euro und einer Preiserhöhung von 6,54 Prozent im Vergleich zu 2025. Dieselbe Menge Spritzer weiß-süß kostet im Durchschnitt genauso viel.
Um über vier Prozent teurer als Graz
Der Vergleich mit der steirischen Landeshauptstadt Graz etwa zeigt, dass Lokalgäste in Innsbruck weiterhin tiefer in den Geldbeutel greifen müssen. „Die Preise der erhobenen Getränke sind in Innsbruck um durchschnittlich 4,16 Prozent höher“, rechnet die Arbeiterkammer abschließend vor.
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