Einst riss er als Billeteur im Burgtheater die Karten ab. Jetzt steht Stefko Hanushevsky selbst auf der bedeutendsten deutschsprachigen Theaterbühne. Im „Krone“-Interview spricht der Oberösterreicher über Soda Zitron, Midlife-Crisis und Lebkuchenherzen.
Ein Samstagvormittag in der Wiener Innenstadt. Stefko Hanushevsky kommt zu unserem Interview ins Café Engländer geradelt: „Das hat keinen E-Antrieb“, stellt er schmunzelnd klar und bestellt ein großes Soda Zitron: „Mein Lieblingsgetränk und eine der schönsten Sachen, die es in Österreich gibt. Einmalig.“ Etwas, das dem 46-jährigen Gallneukirchner (OÖ) in seiner Theaterzeit in Deutschland abgegangen ist. Seit zwei Jahren ist Hanushevsky nun zurück in der Heimat. Burg-Chef Stefan Bachmann holte ihn im Zuge seines Direktionswechsels vom Schauspiel Köln, wo sie zuvor jahrelang erfolgreich zusammengearbeitet hatten, als Ensemblemitglied an das Burgtheater. Der Weg zum Schauspielberuf war alles andere als direkt.
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