Sie nennt sich „Wakan“

Schlager-Star Michelle wird spirituelle Heilerin

Stars & Society
14.06.2026 13:37
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ende Juni wird Schlagersängerin Michelle zum letzten Mal auf der TV-Bühne singen. Für ihr Leben danach hat die 54-Jährige schon klare Pläne: Sie will als spirituelle Heilerin anderen Menschen helfen.

Nach mehr als 30 Jahren kehrt Schlagersängerin Michelle der Show-Welt den Rücken zu. Das letzte Live-Konzert ihrer Abschiedtour hielt noch eine Überraschung bereit. Michelles Verlobter Eric Philippi (29) ging ein zweites Mal vor ihr auf die Knie und stellte die Frage aller Fragen, die Michelle mit „Ja“ beantwortete. Nur drei Wochen später trennte er sich.

„Also ich bin stabil, noch nicht hunderprozentig stabil“, erzählt Michelle in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung. Sie weiß aber genau, was sie jetzt machen wird: „Ich möchte Menschen helfen zu heilen“, erklärt die Sängerin, die mit bürgerlichem Namen Tanja Hewer heißt. „Mit Michelle ist dann Schluss. Ich bin wieder Tanja.“

Im Februar gab Michell das letzte Konzert ihrer Karriere:

Ist in „geistigem Zirkel“
Schon seit Jahren arbeite sie mit einem „geistigen Zirkel“, erzählt die 54-Jährige. „Wir sitzen zu dritt in einem Zuhause. Wir sitzen im Dunkeln und singen gemeinsam, weil das die Energie ist, die die geistige Welt braucht.“ Das habe aber nichts mit einer Sekte zu tun, versichert sie, „da ist so unglaublich viel Liebe.“

Das habe ihr selbst enorm geholfen, als sie durch persönliche Krisen gegangen sei, erzählt die 54-Jährige. Die Sängerin hat etwa einen Suizidversuch hinter sich. Sie will jetzt das weitergeben, was sie damals gelernt hat – dafür bietet sie online Jenseitskontakte und Heilgespräche an. Schon vor zwölf Jahren hat die Sängerin eine Ausbildung zur Heilerin gemacht, ein wenig später die Ausbildung zum Medium

„Ein Jenseitskontakt dauert eine gute Stunde. Ich glaube, dass gerade sie eine große Art von Heilung sind“, zeigt sich die Sängerin überzeugt. Sie wolle versuchen, negative Glaubenssätze ihrer Kunden ins Positive zu drehen, „sodass sie wissen, wie viel wert sie tatsächlich sind.“

„Geistiges Team“ gab ihr neuen Namen
Ihre neue Plattform nennt Michelle „Wakan“. „Ich habe meine Medidation gemacht und mein geistiges Team abgefragt, wie ich denn das alles nennen darf.“ In der Meditation sei ihr dann der Name zugeflogen. Dass „Wakan“ ein indigenes Wort für „heilig“ sei, habe sie erst später erfahren.

Ein letztes Mal wird Michelle noch am 27. Juni in der ARD-Sendung „Schlagerboom“ von Florian Silbereisen singen. Dieser Auftritt „wird emotional“, vermutet Michelle, „weil es einfach eine schöne Reise war.“

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