Sonne, Meer und Dolce Vita: Millionen Urlauber zieht es jedes Jahr an Italiens Traumstrände. Die italienischen Küstengemeinden bemühen sich um ihre Urlaubsgäste: Fast 260 Gemeinden wurden heuer mit dem Qualitätszeichen „Blaue Flagge“ abgeräumt, sie punkten mit guter Wasserqualität, Abfallmanagement & Co.
Die Zahl der mit der „Blauen Flagge“ ausgezeichneten Badeorte in Italien ist gestiegen. Heuer wurden insgesamt 257 Küstengemeinden mit ihren teils mehreren Stränden sowie 87 touristische Häfen ausgezeichnet, wie die zuständige Foundation for Environmental Education (FEE) mitteilte.
Im Jahr 2026 steigen die italienischen Strände, die mit der „Blauen Flagge“ ausgezeichnet sind, somit auf insgesamt 525. Das entspricht rund 11,6 Prozent aller weltweit ausgezeichneten Strände.
Damit erhöht sich die Zahl der prämierten Gemeinden im Vergleich zum Vorjahr um elf. 14 Orte wurden neu in die Liste aufgenommen, drei Gemeinden verloren den Status. Zu den neuen Preisträgern zählen unter anderem Rimini sowie die Insel Lipari und Monte Argentario in der Toskana. Besonders stark vertreten ist erneut die Region Kalabrien mit mehreren Neueinträgen.
Ligurien, Apulien und Kalabrien an der Spitze
Die Region Ligurien bleibt mit 35 ausgezeichneten Orten landesweit Spitzenreiter, gefolgt von Apulien und Kalabrien. Während einige Regionen Zugewinne verzeichnen, mussten andere leichte Verluste hinnehmen, etwa das Latium nach dem Verlust eines zertifizierten Badeorts.
Wichtiges Qualitätszeichen
Die „Blaue Flagge“ gilt als eines der wichtigsten internationalen Umwelt- und Qualitätslabels für Badegewässer. Grundlage der Auszeichnung sind unter anderem Wasserqualität, Abfallmanagement, Abwasserentsorgung, Sicherheit, Barrierefreiheit sowie nachhaltige Tourismuskonzepte. Insgesamt werden 33 Kriterien bewertet, die regelmäßig verschärft werden.
Nach Angaben der FEE zeigt die Entwicklung einen anhaltenden Trend zu mehr Nachhaltigkeit im italienischen Küstentourismus. Besonders deutlich sei die Verbesserung bei kommunalen Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsplänen, die inzwischen von fast allen teilnehmenden Gemeinden umgesetzt werden.
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