

Ein kilometerlanger Ölfilm auf der Donau sorgte am Donnerstag für einen Großeinsatz in Ober- und Niederösterreich. Feuerwehren beider Bundesländer errichteten entlang des Stroms mehrere Ölsperren, um eine weitere Ausbreitung der Verschmutzung zu verhindern. Die Ursache ist derzeit noch unklar. Die Wasserpolizei ermittelt bereits.
Am späten Donnerstagvormittag wurde die Feuerwehr Grein (OÖ) zu einem Umwelteinsatz auf der Donau alarmiert. Ein Spaziergänger hatte über den Notruf einen kilometerlangen Ölfilm im Bereich des Greiner Hafens gemeldet. Nach dem Eintreffen erkundeten die Einsatzkräfte umgehend die Lage am Wasser und leiteten erste Maßnahmen ein.
Unterstützung aus OÖ und NÖ
Aufgrund des Ausmaßes der Verschmutzung wurden rasch weitere Spezialkräfte nachalarmiert. Die Feuerwehr-Stützpunkte mit Ölsperren aus Hütting und Mauthausen rückten zur Unterstützung an. Parallel dazu lief auch auf der gegenüberliegenden niederösterreichischen Uferseite ein größerer Feuerwehreinsatz, um eine weitere Ausbreitung des Öls zu verhindern.


Florianis errichteten Ölsperren, Drohnen erkunden Ausgangspunkt
Mehrere Ölsperren wurden auf der Donau errichtet, um den Schadstoff aufzufangen und die Belastung für die Umwelt möglichst gering zu halten. Zusätzlich unterstützten Drohnen die Einsatzleitung mit aktuellen Lagebildern aus der Luft.
Ursache wird weit stromaufwärts vermutet – Polizei ermittelt
„Wo genau die Ursache der starken Verschmutzung ist, wird parallel von der Wasserpolizei ermittelt. Nun ist aber vorrangig, flussabwärts noch an mehreren Stellen Ölsperren zu errichten – und das erledigen die Kollegen auch verlässlich bis momentan knapp vor Ybbs“, erläutert Victor Vogelsang, Sprecher des Bezirksfeuerwehrkommandos Perg, der „Krone“.
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