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Braucht Österreich ein neues Weingesetz?

Forum
14.05.2026 16:30

Nach dem Weinskandal 1985 hat das Weingesetz wesentlich zum Aufstieg des österreichischen Weines gesorgt. Das strenge Gesetz führte jedoch auch dazu, dass ein in den USA ausgezeichneter Rotwein aus dem Burgenland von den heimischen staatlichen Verkostern als „fehlerhaft“ klassifiziert wurde. Bedarf dieses Gesetz einer grundlegenden Änderung? Wie steht die „Krone“-Community zu dieser Frage?

Das Weingesetz wurde zuletzt im Juli 2023 abgeändert und regelt die Herstellung, Bezeichnung, Qualitätsanforderungen und Kontrolle von Wein in Österreich. Besonders für Qualitätsweine und DAC-Weine gelten sehr strenge Kriterien. „Krone“-Leser tuerkiser11 ist sich sicher, dass das österreichische Weingesetz keinesfalls gelockert werden sollte.
 

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tuerkiser11
Wenn dieser Winzer die Anforderungen des Weingesetzes, das ja laufend noveliert wird, nicht erfüllt, dann gibt es eben die heiß begehrte staatliche Prüfnummer nicht.
Nach welchen Kriterien sein Wein in den USA von den US-Kritikern bewertet wurde, kann nicht das Kriterium für die Bewertung in Österreich sein.
Österreich hat eines der strengsten Weingesetze seit den Glykol-Skandal und das ist richtig und wichtig für die ehrlichen Winzer. Nur weil ein Wein die Kriterien nicht erfüllt, sollte keinesfalls das strenge Weingesetz geändert und aufgeweicht werden. Die Nichtvergabe der Prüfnummer wird berechtigte Gründe haben und diese Gründe wird man dem Winzer auch mitgeteilt haben. Aus Jux und Tollerei ist das sicher nicht so bewertet worden.
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Anders stehen unter anderem KroneLeser1891861 und teufelchen0702 zur österreichischen Prüfung des Weines, insbesondere die amtlichen Verkoster sind ihnen ein Dorn im Auge. 

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teufelchen0702
Ich sehe das als richtig große Blamage für die österreichischen Verkoster. Denn James Suckling ist nicht grad irgendein Weinkenner, sondern einer der bedeutendsten!
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KroneLeser1891861
Fordern wir schon seit das Gesetz beschlossen wurde. Die Amtlichen Verkoster machen sich nur ein Körberlgeld bezahlt von uns Steuerzahler und agieren wie seinerzeit im Römischen Reich, Daumen Hoch oder Daumen Runter! Könnte noch andere Gschichtln erzählen.
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Die große Abweichung zwischen der österreichischen Bewertung und die des US-Kritikers James Suckling führt KapitaenKirk auf die geografisch typischen geschmacklichen Unterschiede zurück. 

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KapitaenKirk
Es baucht nur der Wein den Geschmack von Pferdeschweiß haben. Hervorgerufen durch den Hefepilz „Brettanomyces bruxellensis“. Das gilt in Österreich als Weinfehler. International aber bei guten Rotweinen, besonders aus Frankreich, gewünscht ist.
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Ihre Meinung ist gefragt!
Würde es Ihrer Meinung nach Sinn machen, das österreichische Weingesetz aufzulockern? Nach welchen Kriterien sollte Wein geprüft werden, um ihn zu klassifizieren? Wie wichtig sind Ihnen die exakte Herkunftsbezeichnung oder Auszeichnungen bei der Auswahl eines Weines? Sagen Sie uns Ihre Meinung in den Kommentaren und diskutieren Sie mit!

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