Alarm in der oberösterreichischen Landeshauptstadt! Dort soll es am Donnerstagnachmittag vor einem Gasthaus in Linz zu einem Doppelmord und anschließendem Suizid gekommen sein. Bei dem Schützen dürfte es sich um den Vater und Ehemann der beiden Opfer handeln.
Ersten Informationen der „Krone“ zufolge soll ein knapp 90 Jahre alter Österreicher vor dem Traditionsgasthaus Lüftner in Linz seine gleichaltrige Frau und seine Tochter – um die 60 – erschossen und danach Suizid begangen haben. Laut den Einsatzkräften gehe keine Gefahr für die Bevölkerung aus, die Tatwaffe wurde am Parkplatz sichergestellt.
Wie die „Krone“ erfuhr, dürfte ein Erbschaftsstreit hinter der Bluttat stecken. Es wurde auch ein Abschiedsbrief sichergestellt.
Zu der Bluttat war es gegen 13.30 Uhr gekommen. Der Einsatz läuft noch. Die Polizei baute Sichtschutz und Zelte auf dem Parkplatz auf. Der Bereich wurde großräumig abgesperrt.
„Es waren sehr viele Schüsse“
Beim „Krone“-Lokalaugenschein wird deutlich, der Stadtteil Urfahr steht unter Schock, die Anrainer sind verängstigt, wollen schnell heim. Eine Anwohnerin erzählt: „Mich haben schon mehrere Leute angerufen, ob ich eh noch lebe.“ Adelheit S. (84) schildert: „Es waren sehr viele Schüsse. Die Wirtin hat ein sehr rotes Gesicht bekommen und hat gleich alles zugesperrt.“ Sie saß gerade in dem Gasthaus, als die Schüsse abgefeuert wurden.
Mich haben schon mehrere Leute angerufen, ob ich eh noch lebe.
Eine Anwohnerin steht unter Schock.
Erst nach einer halben Stunde durfte sie das Lokal verlassen. Doch der Weg nach draußen führte nur nach rechts. Links, auf dem Parkplatz, bot sich ein Bild des Grauens: Dort lagen die drei Leichen.
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