Emelie Bauböck kann einfach nicht ohne Radfahren. Nachdem die SSM-Schülerin im Februar vom Leistungssport zurückgetreten war, will sie nach Bedenkpause ab Sommer wieder Rennen bestreiten. Dafür schraubt sie eine andere Sportart zurück.
„Ich lebe fürs Radfahren.“ Das sagt Emelie Bauböck über ihre absolute Lieblingssportart, die sie täglich betreibt. Doch im Februar wurde ihr alles zu viel, wollte sie dem Leistungssport dem Rücken kehren und nur noch für sich in die Pedale treten. „Meine Saison davor war auch nicht die beste. Ich habe gesagt: Ich mag nicht mehr“, erzählt die 17-Jährige. Im Frühjahr saß sie dann viel auf dem Rad, hat außerdem Mentaltraining gemacht. Denn ein Sturz im Juni vergangenenen Jahres belastetete das Talent zusätzlich.
„Jeder hat mir gesagt, dass ich viel Potenzial gehabt hätte. Das ist mir dann auch aufgefallen. Weil, obwohl ich ohne Plan trainiert habe, habe ich nicht abgebaut.“ Das habe ihr gezeigt, wie viel in ihr steckt. Jetzt möchte sie langsam wieder zurückkommen. Ihr erstes Comeback-Rennen peilt die Salzburgerin Mitte August bei der Österreichischen Bergmeisterschaft auf den Gaisberg an.
Für das kommende Jahr hofft sie dann, ein Team zu finden. Ob sie ihren Fokus auf die Bahn oder die Straße legt, lässt sie noch offen. Fix ist nur: Ihre zweite Sportart, das Skibergsteigen, wird sie im Winter zurückschrauben. „Ich habe im Winter und im Sommer meine Leistung bringen müssen. Das alles ist mir zu viel geworden“, sagt Bauböck, die jetzt mit neuem Mut nach vorne blickt: „Es fühlt sich so richtig an.“
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