Frauen und Männer

Fit für ein Baby? So werden Sie rascher schwanger

Den Wunsch nach einem Kind verbinden viele Paare mit der Hoffnung auf gemeinsames Familienglück und erfüllte Zukunft. Der Weg dorthin beginnt oft lange vor dem positiven Schwangerschaftstest. Wer sich bewusst auf eine Schwangerschaft vorbereitet, kann wichtige Voraussetzungen schaffen – für die ganze Familie.

Bei all den Möglichkeiten, welche die Reproduktionsmedizin heute bietet – die Basis für den Kinderwunsch stellt ein gesunder Körper dar – sowohl jener der werdenden Mutter als auch der des zukünftigen Vaters! Daher steigert eine gesunde Lebensweise beider die Chancen auf Nachwuchs. Nikotin, Alkohol und Drogen können die Fruchtbarkeit hingegen beeinträchtigen, wie auch starkes Unter- oder Übergewicht.

Biologisch gesehen liegt das fruchtbarste Zeitfenster bei Frauen zwischen Mitte 20 und Anfang 30. Ab etwa 35 Jahren verringern sich die Chancen auf eine Schwangerschaft – das gilt übrigens auch für Männer. Dennoch geht der Trend weiter Richtung spätere Elternschaft, im Schnitt ist die Österreicherin heute 30,3 Jahre alt, wenn sie ihr erstes Kind bekommt.

Sich früh mit dem Thema Familienplanung auseinanderzusetzen, kann daher die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Empfängnis verbessern und sich zugleich positiv auf die langfristige Gesundheit der Kinder auswirken. Geduld ist jedoch wichtig – bleibt eine Schwangerschaft jedoch trotz regelmäßigen Verkehrs über ein Jahr hinweg aus, ist eine medizinische Abklärung hilfreich.

Vor Beginn der Planung zum Arzt gehen
Vor einer geplanten Schwangerschaft kann zudem ein medizinischer Vorsorgecheck sinnvoll sein. Untersuchungen wie ein Infektionsscreening sowie die Überprüfung der Schilddrüsenfunktion sorgen für zusätzliche Sicherheit und helfen, mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen.

Männer, aufgepasst!
Spermienqualität steigern
  • Ausgewogen essen, Nahrungsergänzungen gezielt einsetzen.
  • Rauchen, Alkohol und Drogen vermeiden!
  • Regelmäßig Bewegung machen.
  • Nicht mit Laptop auf dem Schoß arbeiten!
  • Keine zu enge Unterwäsche oder Kleidung tragen!

Was viele nicht wissen: Hormonelle Verhütungsmittel können auch nach dem Absetzen zum Problem für die Fruchtbarkeit werden. Wird die Pille sehr früh, etwa bereits vor der ersten Regelblutung oder im jungen Teenageralter, eingenommen, kann dies den Hormonhaushalt nachhaltig beeinflussen und sich später negativ auf den Kinderwunsch auswirken. 

Ernährung als Basis der Gesundheit
Bedeutsam für einen gesunden Körper ist ausgewogene sowie abwechslungsreiche Ernährung. Nahrungsergänzungsmittel wie Folsäure und Omega‑3‑Fettsäuren können sinnvoll sein. Sie vermögen die Fruchtbarkeit zu unterstützen und tragen zudem zu einer gesunden Entwicklung des Kindes im Mutterleib bei.

Bewegung in den Alltag einbauen
Auch Bewegung spielt beim Kinderwunsch eine wichtige Rolle. Regelmäßige körperliche Aktivität hilft, Übergewicht zu vermeiden und den Stoffwechsel in Balance zu halten. Vorsicht: Zu intensives oder übermäßiges Training kann aber den Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht bringen und das für die Fruchtbarkeit wichtige Reproduktionsfett reduzieren. Umgekehrt vermag auch starkes Übergewicht die Fruchtbarkeit zu beeinträchtigen, da dabei hormonelle Regelkreisläufe gestört werden können.

Für Frauen spielt zudem die vaginale Gesundheit eine wichtige Rolle: Jegliche Art von Infektionen belastet den Körper und kann die Wahrscheinlichkeit einer Empfängnis verringern. Manche Keime haben sogar das Potenzial, die Eileiter zu schädigen und dadurch Unfruchtbarkeit zu verursachen.

Stress für werdende Eltern minimieren
Ähnlich negativ wirkt sich anhaltender Stress aus. Belastende Lebenssituationen oder extreme körperliche Beanspruchung fördern die Ausschüttung von Stresshormonen, die den Zyklus hemmen oder sogar blockieren können. Umso wichtiger sind bewusste Erholungsphasen, ausreichend Schlaf und ein achtsamer Umgang mit den eigenen körperlichen und seelischen Ressourcen.

Empfehlenswert ist außerdem, seinen Impfstatus zu überprüfen, insbesondere im Hinblick auf Röteln. Eine Infektion während der Schwangerschaft kann schwere Schäden beim ungeborenen Kind verursachen. Daher ist ein verlässlicher Immunschutz – entweder durch eine Impfung oder eine bereits durchgemachte Erkrankung – besonders wichtig.

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