Technik-Panne bei der WM! Ein Elfmeter für die Schweiz sorgt für heftige Diskussionen! Beim Gruppenspiel gegen Katar stand eine mögliche Abseitsstellung im Mittelpunkt. Eine TV-Auflösung der Szene gab es zur großen Verwunderung nicht.
14. Minute: Denis Zakaria hatte eine Flanke in den Strafraum gebracht, Breel Embolo verlängerte per Kopf in Richtung Remo Freuler. Der Schweizer wurde anschließend von Katars Torhüter Mahmud Abunada von den Beinen geholt, beide Spieler prallten zusammen. Schiedsrichter Hector Said Martinez zeigte daraufhin völlig zurecht auf den Elfmeterpunkt. Embolo verwandelte den Strafstoß souverän zum 1:0.
War Freuler im Abseits?
Für Diskussionen sorgten allerdings die TV-Wiederholungen. Dort schien Freuler beim Kopfball von Embolo hauchdünn im Abseits gestanden zu sein. Trotzdem blieb die Entscheidung bestehen. In den sozialen Netzwerken verbreiteten sich Screenshots der Szene rasch, zahlreiche Fans diskutierten über die mögliche Fehlentscheidung. Tatsächlich wirkte es auf den Bildern so, als wäre Freuler knapp, aber doch im Abseits gestanden.
Besonders bemerkenswert: Bei dieser Weltmeisterschaft kommt eine modernisierte halbautomatische Abseitstechnologie zum Einsatz, die mithilfe von 3D-Animationen eigentlich für größtmögliche Genauigkeit sorgen soll. Doch weder Linien noch eine entsprechende Abseits-Animation wurden während der Übertragung eingeblendet. Dass die Technik ausfiel, sorgte für Unverständnis.
Fakt ist: Die Elfmeter-Entscheidung stand und Embolo bejubelte das 1:0 vom Punkt. Doch in der 94. Minute kassierten die Eidgenossen durch Boualem Khoukhi den Ausgleich zum 1:1 (1:0) und ermöglichten Katar damit den ersten Punktgewinn bei einer Weltmeisterschaft überhaupt.
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