Liebe Leser! Der tragische Unfall der Salzburger Torwartlegende Alexander Manninger macht viele im Land betroffen. Tief berührend sind die Erinnerungen der Witwe, die sie am Sonntag über die Sozialen Netzwerke teilte. Mahnung sollte auch die Art und Weise des Unfalles sein. Dabei stellt sich wirklich die Frage: Warum haben wir überhaupt noch Bahnübergänge ohne Bahnschranken?
Schmerzhaft und berührend sind die Zeilen von Emily Manninger. „Danke, Lexx. Ich werde dich für immer lieben“, schrieb sie in einem Posting auf Facebook über das die „Krone“ am Sonntagabend berichtete. Damit beweist die Witwe und zweifache Mutter Mut und Stärke in diesen schmerzvollen Tagen nach dem tragischen Tod ihres Ehemannes. Unser Beileid gilt der Familie des außergewöhnlichen Salzburgers.
Die „Krone“ nahm den schrecklichen Unfall auch zum Anlass, um sich genauer mit den Gefahren an unbeschrankten Bahnübergängen auseinanderzusetzen. Dabei erntete die Statistik selbst in der Redaktion überraschte Blicke: Bei österreichweit 43 Unfällen an Bahnübergängen über das Jahr 2024 passierten nur zwei (!) Unfälle an Eisenbahnkreuzungen, die beschrankt sind.
Alle anderen, und das sind etwa 95 Prozent (!), ereigneten sich an Bahnübergängen, wo nur eine rote Ampel leuchtet oder nur ein Stopp-Taferl steht. Das sollte allen Bahnstrecken-Betreibern (und ein paar betroffenen Grundstückseigentümern) zum Denken geben: Natürlich kostet mehr Sicherheit immer auch mehr Geld. Eine solche Schrankenanlage kommt schnell auf einen sechsstelligen Euro-Betrag.
Wenn sich aber nur ein einziger Unfall dadurch verhindern, ein Menschenleben dadurch retten lässt, ist es jedes Geld wert – egal, wie klein der Bahnübergang ist, egal, wie viele Autos davor stehen werden.
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