Die Initiative „A Gspia für‘s Tier“ der Volkshilfe Wien sucht immer wieder nach Pensionisten, die sich zeitlich begrenzt um fremde Hunde oder Katzen kümmern. Denn wenn Krankheit oder eingeschränkte Mobilität den Alltag erschweren, wird die Versorgung der geliebten Tiere für Betroffene oft zur Herausforderung.
„Ich habe leider keine Angehörigen, die mit meiner ‘Mimi‘ spazieren gehen. Sie ist schon sehr lange bei mir, aber ich komme einfach die Stiegen nicht mehr so gut runter“, erzählt Frau B. traurig bei ihrem Anruf in der „Krone“-Tierecke. Schweren Herzens hat sie sich nun entschieden, neue Besitzer zu suchen, die den Bedürfnissen der Hündin besser nachkommen können.
Doch soweit muss es gar nicht kommen, dass sich die beiden trennen müssen. Dank der Wiener Volkshilfe konnte jemand aus dem gleichen Grätzel gefunden werden, der nun mit „Mimi“ täglich zweimal in die Hundezone geht.

„Genau das ist es, was wir wollen. Menschen sollen ihre Tiere nicht abgeben müssen, nur weil sie sich durch Einschränkungen nicht mehr so gut kümmern können. ‘A Gspia für‘s Tier‘ sucht in solchen Fällen Lösungen und natürlich auch Menschen, die sich für andere in den Dienst stellen und helfen wollen“, ist „Krone“ Tierecke Leiterin Maggie Entenfellner überzeugt.
In ganz Wien wird gesucht
Ziel der Initiative ist es auch, einerseits Senioren mit ihren Haustieren stundenweise zu entlasten und andererseits ältere Menschen mit und ohne Haustier zusammenzubringen. Derzeit werden in allen Wiener Bezirken Menschen gesucht, die andere bei der Tierhaltung unterstützen möchten.
Großer Dank an die Partner
Dass dieses österreichweit einzigartige Projekt überhaupt möglich ist, ist auch Partnern aus der Wirtschaft zu verdanken. Denn bei Bedarf werden auch sozialarbeiterisch begleitete Tiertrainings angeboten. Diese Trainings sowie Futterspenden werden vom Futtermittelhersteller Purina übernommen.
Unsere Leser helfen mit!
Auch die „Krone“ Leser helfen mit ihren Spenden, denn die Tierecke unterstützt das Projekt finanziell, um Betroffenen in Notlagen bei Tierarztkosten zu helfen. Das Projekt zeigt, wie unkompliziert Hilfe funktionieren kann. Mit engagierten Freiwilligen und starken Partnern lässt sich für viele Tierhalter dank dieser Initiative genau dort Hilfe anbieten, wo sie gebraucht wird. Und bevor eine herzzerreißende Trennung für Mensch und Tier unvermeidbar wird …
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