Autor und Menschenkenner Stefan Vögel beantwortet Fragen, die andere erst gar nicht zu stellen wagen. Dieses Mal geht es um das Thema Camping – eine Art der Erholung, die sich der Kabarettist offenbar nicht einmal in seinen schlimmsten Albträumen vorstellen möchte.
Am Osterwochenende sind sie mir auf den schmalen, alpinen Bergstraßen wieder in Scharen entgegengekommen: massive Campingwagen und Caravans mit extralangen Seitenspiegeln, die uns nicht campende Autofahrer regelmäßig aufs Seitenbankett drängen, damit es nicht scheppert. Ich habe das Campen nie verstanden. Ich kann einigermaßen nachvollziehen, an einer hübschen Waldlichtung das mitgebrachte Zelt eine Nacht lang aufzuschlagen, sofern man siebzehn ist, mittellos und von Rückenschmerzen verschont, doch genau das machen die meisten Camper nicht.
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