Mit dem neuen BMW iX3 haben die Münchner einen echten Meilenstein in Sachen E-Mobilität in den Boden gerammt. Allerdings ist der erste Vertreter der „Neuen Klasse“ bisher nur als doppelmotoriger Allradler iX3 50 xDrive erhältlich. Das ändert sich nun. Im Sommer kommt der iX3 40.
Wer nun hofft, mit dem neuen Modell den absoluten Reichweitenkönig unter den Premium-SUVs zu bekommen, wird allerdings enttäuscht sein: Der 40 ist als Basismodell gedacht und bekommt deshalb nicht den mächtigen 109-kWh-Akku aus dem 50 xDrive, sondern lediglich eine Version mit einem nutzbaren Energiegehalt von 82,6 kWh.
Der Verbrauch ist mit 14,6 kWh/100 km nur minimal geringer als beim iX3 50 xDrive, der im besten Fall auf 15,1 kWh/100 km kommt. Die WLTP-Reichweite des 40 wird mit bis zu 635 Kilometer angegeben (170 km weniger als der 50 xDrive). Kein schlechter Wert und für viele Fahrprofile wohl ausreichend, zumal er mit seinem 800-Volt-System in zehn Minuten bis zu 300 Kilometer nachladen soll. Obwohl die maximale Ladeleistung auf 300 kW reduziert wurde, dauert der Ladevorgang von 10 bis 80 Prozent auch hier nur 21 Minuten. Wechselstrom gönnt sich der iX3 in beiden Varianten serienmäßig mit 11, optional mit 22 kW.
Den Antrieb besorgt eine in die Hinterachse integrierte stromerregte Synchronmaschine mit besonders hohem Wirkungsgrad. 235 kW/320 PS und ein maximales Drehmoment von 500 Nm erlauben einen Standardsprint in 5,9 Sekunden. Das Höchsttempo beträgt glatte 200 km/h.
Die übrigen technischen Errungenschaften übernimmt das Basismodell vom im Dezember präsentierten Flaggschiff: Das Panoramic iDrive mit einem Head-up-Display quer über die ganze Frontscheibe revolutioniert das Bedienerlebnis im Fahrzeug, vier im BMW-Sprech Superbrains genannte Hochleistungsrechner versprechen ein Fahrerlebnis der Extraklasse, der Steuerungscomputer namens Heart of Joy mit inhouse entwickelter Software regelt zentral „zehnmal schneller als bisherige Systeme“ alles, was auch nur entfernt mit Fahrdynamik zu tun hat. Bis hin zum Anhalten ohne Ruck und Bremsgeräusch.
Preise für Österreich gibt es noch nicht. In Deutschland ist der BMW iX3 40 ab 63.400 Euro zu haben und damit 7500 Euro billiger als der iX3 50 xDrive, der dort 70.900 Euro kostet und damit fast 1000 Euro mehr als in Österreich. Mitte April wissen wir mehr.
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