Parkbänke, Treppen

So nutzen Sie die Stadt als Trainingsraum

Sport im Freien bedeutet mehr als Joggen oder Radfahren. Gerade der urbane Raum bietet zahlreiche Möglichkeiten, um mit kreativen Übungen sowohl Kraft als auch Ausdauer zu trainieren – kostenlos und überall. „Krone“-Fitness-Experte Philipp Jelinek gibt Tipps für ein effektives Street-Workout.

„Fitnessstudios sind längst nicht mehr die einzige Möglichkeit, effektiv zu trainieren. Immer mehr Menschen entdecken die Stadt selbst als Trainingsraum“, berichtet Philipp Jelinek, der mit seiner täglichen Bewegungssendung auf Krone TV die Österreicher zu einem aktiven Lebensstil motiviert. Er erklärt, wie Sie Treppen, Parkbänke, Mauern oder Geländer nutzen können, um fit zu werden:

Treppen-Workout für Beine und Ausdauer
Stiegen eignen sich hervorragend für intensives Ausdauertraining. Wer sie zügig hinaufläuft oder in Intervallen sprintet, trainiert Herz und Kreislauf sowie die Beinmuskulatur. Gleichzeitig lässt sich die Schwierigkeit leicht steigern, etwa durch Sprünge über mehrere Stufen, seitliches Treppensteigen oder Ausfallschritte auf einzelnen Stufen. Dadurch werden zusätzlich Koordination und Gleichgewicht geschult.

Arme und Rumpf stärken an der Parkbank
Auch das klassische „Parkbankerl“ kann ganz einfach zum vielseitigen Trainingsgerät werden. Liegestütze mit den Händen auf der Bank oder Lehne trainieren Brust, Schultern und Arme. Sogenannte „Bench Dips“ stärken gezielt den Trizeps: Dazu werden die Hände hinter dem Körper auf einer Bank platziert, die Beine aufgestellt oder ausgestreckt und die Ellenbogen kontrolliert gebeugt und gestreckt.

Mit Step-ups – also dem wiederholten Aufsteigen auf die Bank – lassen sich zudem Beine und Gesäß effektiv kräftigen. Wer Planks mit den Füßen auf der Bank ausführt, trainiert gleichzeitig Bauch und Rumpfstabilität.

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Fitnessstudios sind längst nicht mehr die einzige Möglichkeit, effektiv zu trainieren. Immer mehr Menschen entdecken die Stadt selbst als Trainingsraum.

Philipp Jelinek

Mauern für Balanceübung 
Geländer oder niedrige Mauern können ebenfalls sinnvoll genutzt werden. Sie eignen sich für Balanceübungen, Beinheben oder als Unterstützung bei Dehnübungen nach dem Training. Besonders effektiv sind kleine Zirkeltrainings: Mehrere Übungen werden nacheinander an verschiedenen Orten durchgeführt – zum Beispiel Treppensprints, Liegestütze an der Bank, Kniebeugen auf einer freien Fläche und anschließend eine kurze Laufstrecke zum nächsten „Trainingsgerät“.

Der große Vorteil des Trainings in der Stadt liegt in seiner Einfachheit und Flexibilität. Es kostet nichts, ist spontan möglich und lässt sich leicht in den Alltag integrieren – etwa auf dem Weg zur Arbeit oder während eines Spaziergangs im Park. Gleichzeitig trainiert man an der frischen Luft, was sich positiv auf Motivation, Konzentration und Wohlbefinden auswirkt.

Darüber hinaus fördert diese Art des Trainings funktionelle Fitness. Der Körper arbeitet mit seinem eigenen Gewicht, wodurch mehrere Muskelgruppen gleichzeitig beansprucht werden. So verbessert sich nicht nur die Kraft, sondern auch Beweglichkeit, Stabilität und Koordination.

Die Stadt wird damit zu einem offenen Fitnessstudio – man muss nur anfangen, die vorhandenen Möglichkeiten bewusst zu nutzen. Und wie immer zählt: Die Regelmäßigkeit bringt den Erfolg!

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