Während viele Frauen in den Wechseljahren vor allem Hitzewallungen, Schlafprobleme oder Stimmungsschwankungen wahrnehmen, treten daneben auch seltener erkannte Beschwerden auf. Etwa Kopfweh, unklare Schmerzen oder trockene Augen. Hormonelle Schwankungen können daran schuld sein. So steuern Sie gegen.
„Ich war früher eigentlich niemals krank, jetzt bin ich ständig verkühlt. Auch habe ich öfter Schmerzen als früher“, stöhnt die 57-jährige Sabine. Und sie hat recht mit ihren Beobachtungen. Neben bekannten Symptomen wie Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen berichten viele Frauen auch von neuen, rätselhaften Beschwerden.
Östrogen auf dem Rückzug
So treten eben lästige Erkältungen häufiger auf, denn das (schwindende) Hormon Östrogen ist nicht nur für die Fruchtbarkeit wichtig, sondern stärkt auch das Immunsystem. Es hält überdies die Schleimhäute feucht und widerstandsfähig. Sinkt der Spiegel in den Wechseljahren, trocknen diese in Nase, Hals und Atemwegen aus – eine der wichtigsten Barrieren gegen Krankheitserreger. Das Problem trockener Augen verstärkt sich damit weiter. Auch können Mundtrockenheit oder ungewöhnliche Geschmacksveränderungen auftreten.
Der Mangel an Östrogen wirkt sich ebenfalls negativ auf Gelenke, Muskeln und Knochen aus. Er verstärkt ebenfalls Entzündungen im Körper. Daher spüren etliche Frauen mehr Schmerzen oder klagen über Steifheit am Morgen.
Langfristig kann der sinkende Östrogenspiegel die Knochengesundheit ungünstig beeinflussen, was Osteoporose fördert sowie Schmerzen mitunter zusätzlich verstärkt. Viele Frauen berichten ebenfalls über Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen sowie Schwindelanfälle. Mitunter nehmen Ohrensausen oder Tinnitus zu, wenn die Hormonlage sich ändert.
Wichtig daher: Immunsystem gezielt stärken, ausgewogen essen und regelmäßig Bewegung sowie Krafttraining machen. Zu Medikamenten und Nahrungsergänzungen ärztlich beraten lassen!
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