Die Kryptowährungsbörse Coinbase ist im abgelaufenen Quartal wegen schwacher Handelsvolumina in die roten Zahlen gerutscht. Eine breite Verkaufswelle bei Digitalwerten belastete das Geschäft, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.
Der Verlust belief sich in den drei Monaten bis zum 31. Dezember auf 666,7 Millionen Dollar. Die Transaktionseinnahmen fielen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 1,56 Milliarden auf 982,7 Millionen Dollar. Der Rückgang sei vor allem auf einen Einbruch der Transaktionseinnahmen von Privatkunden um mehr als 45 Prozent zurückzuführen, hieß es.
Digitale Vermögenswerte waren in den letzten drei Monaten des Jahres 2025 eingebrochen. Der Bitcoin, die weltgrößte Kryptowährung, hat sich seit seinem Höchststand am 6. Oktober fast halbiert auf zuletzt knapp 66.000 Dollar.
Zudem zogen Anleger Geld aus börsengehandelten Bitcoin-Fonds (ETFs) ab, die Anfang 2025 noch die Krypto-Rally angetrieben hatten. Allein aus den US-Spot-Bitcoin-ETFs flossen im November sieben Milliarden Dollar ab, im Dezember zwei Milliarden und im Jänner drei Milliarden.
In einem Brief an die Aktionäre gab sich Coinbase gelassen. „Krypto ist zyklisch, und die Erfahrung lehrt uns, dass es nie so gut oder so schlecht ist, wie es scheint“, hieß es. Die Coinbase-Aktie stieg im nachbörslichen Handel um 1,3 Prozent. Seit Jahresbeginn hat das Papier jedoch fast 40 Prozent an Wert verloren.
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