Manchmal scheint es, als würden wir in einem Übergangszustand zwischen „Ich mach das noch schnell selbst“ und „Das macht schon die KI“ leben. Ein Diskursbeitrag von KI-Experte Lukas Wagner.
Wir tun so, als hätten wir noch die Kontrolle, doch in Wahrheit beobachten wir längst, wie sich die Welt selbst organisiert. Leise, effizient, ohne großen Streit – aber auch ohne Gefühl. Es ist kein lautes Chaos, das uns überrollt, sondern ein stilles. Man merkt es an der Müdigkeit vieler, an der Überforderung, die man nicht mehr zeigt. An den Menschen, die nicken, wenn neue Systeme eingeführt werden, aber innerlich längst nicht mehr mitkommen. Wir nennen das Fortschritt. Doch es fühlt sich oft an wie ein Verlust, den man nicht aussprechen kann.
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