Ein neuer Fall von Rindertuberkulose (TBC) sorgt im Bregenzerwald für große Sorgenfalten. Ein landwirtschaftlicher Betrieb musste gesperrt werden, nachdem ein geschlachtetes Tier positiv getestet wurde. Brisant: Einige Rinder des Hofes standen mit anderen Tieren auf einer Gemeinschaftsweide.
Am Dienstag wurde bekannt, dass ein weiterer landwirtschaftlicher Betrieb im Bregenzerwald gesperrt werden musste. Wie ORF Vorarlberg berichtet, wurde vergangene Woche bei einem Tier, das in Dornbirn geschlachtet worden war, Rindertuberkulose nachgewiesen. Alle anderen Kühe auf dem betroffenen Hof wurden umgehend getestet, wobei diese ersten Tests alle negativ ausfielen.
Tiere auf Vorsäß nun getrennt
Der Zeitpunkt hätte ungünstiger nicht sein können: 21 Rinder des betroffenen Bauernhofs sind bereits vor Bekanntwerden des TBC-Falls auf ein Vorsäß getrieben worden, wo sie gemeinsam mit Tieren von anderen Landwirten grasten. Als erste Vorsichtsmaßnahme wurden diese 21 Rinder mittlerweile isoliert und durch einen separaten Zaun von den anderen Herden abgetrennt.
Ein Rind zeigt leichte Reaktion
Auch die isolierte Gruppe wurde getestet. Laut Auskunft des Landes schlug ein Hauttest bei einem Rind leicht positiv an. Dieses Tier wurde daraufhin für eine genaue Untersuchung diagnostisch getötet. Das endgültige Ergebnis dieser Analyse steht noch aus. Unabhängig von diesem Befund muss die gesamte Herde des betroffenen Hofes in rund zwei Monaten erneut getestet werden. Bis dahin bleibt der Hof vorläufig gesperrt.
Gute Nachrichten aus zwei Bezirken
Zeitgleich gibt es Entwarnung für zwei andere Betriebe in den Bezirken Dornbirn und Bregenz. Sie konnten nach den letzten Nachuntersuchungen als TBC-frei eingestuft und die Sperren aufgehoben werden. Inklusive des neuen Falls sind in Vorarlberg aktuell fünf landwirtschaftliche Betriebe wegen Tuberkulose gesperrt: zwei im Bezirk Bregenz, zwei im Bezirk Dornbirn und einer im Bezirk Bludenz.
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