Mo, 10. Dezember 2018

Koffein und Co.

17.02.2014 12:11

Wir zeigen die Top-5-Süchtigmacher im Alltag

Beim Thema Abhängigkeit denken wir zuerst an Heroin, Alkohol, vielleicht noch Nikotin. Doch gibt es um uns herum viele andere Stoffe, die uns ganz schnell und vor allem klammheimlich in eine Sucht stürzen lassen. Wir haben die Top Fünf der Süchtigmacher des Alltags zusammengefasst.

Süchtigmacher Nummer eins ist Koffein. In Energydrinks, Schwarztee und natürlich im Kaffee steckt die aufputschende Substanz, und das oft in nicht gerade kleinen Mengen. 162 Liter Kaffee trinkt der Durchschnittsösterreicher pro Jahr, dabei gibt es durchaus Alternativen zu dem Muntermacher. Etwas Gymnastik am Schreibtisch im Büro wirkt mindestens so anregend – probieren Sie es einfach aus!

Ist die Nase zu und fällt das Atmen schwer, greifen viele gerne zum Nasenspray. Die meist rezeptfreien Medikamente bewirken ein Abschwellen der Schleimhäute, doch Vorsicht: Sie trocknen die Nase auch extrem schnell aus und in kürzester Zeit greift man wieder zum Spray. Daher gilt: Nasensprays nie länger als sieben Tage am Stück verwenden!

Kaumgummi als Nikotin-Ersatz
Neueste Studien bescheinigen dem Kaugummi zwar positive Eigenschaften, wenn es darum, geht die Leistung unseres Gehirns anzukurbeln. Doch manche Raucher nehmen den Kaugummi als Nikotin-Ersatz und kauen dann besonders in Stresssituationen nur noch auf den zuckerfreien Dragees und Streifen herum. Alternativ helfen Bewegung und regelmäßige, gesunde Ernährung.

Auch wenn weiche Lippen eine feine Sache sind: Wer zu oft zum Lippenbalsam greift, verliert schnell das natürliche Gefühl für tatsächlich trockene Lippen und muss immer öfter nachschmieren. Zwar spricht medizinisch nichts gegen den Einsatz der Fettstifte, doch sollte man auch hier Maß halten, denn viele Lippenpflegestifte enthalten Paraffin, das die Lippen schnell wieder trocken wirken lässt.

Augentropfen ohne Ende
Die Heizung im Winter und die Klimaanlage im Sommer lassen die Luft, besonders in Büroräumen schnell austrocknen. Und so greift manch einer gerne zu Augentropfen, besonders nach Stunden vor dem Bildschirm. Doch die Tränenersatzmittel bewirken durch enthaltene Weißmacher genau das Gegenteil – unsere Augen fühlen sich schnell wieder trocken an. Das Ergebnis: Immer öfter und mehr wird getropft, was nicht nur das natürliche Gleichgewicht der Augen stört, sondern auch zu Entzündungen führen kann.

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