GAK-Sportchef Didi Elsneg warf diese Woche völlig überraschend das Handtuch. Der 35-Jährige sah sich in den sozialen Medien teils unterirdischer Kritik ausgesetzt – daraus zog er offenbar die Konsequenzen.
Mehr Zeit für Frau und Kinder, vielleicht sogar für die A-Trainerlizenz-Prüfung. Die (nahe) Zukunft von Didi Elsneg. Vom Fußballgeschäft wird der Ex-Profi sicher nie genug kriegen. Vorerst aber wohl schon. Verübeln kann man die Entscheidung dem 35-Jährigen nicht. Es muss schon recht harter Tobak gewesen sein, wenn ein Erz-Roter einen Posten bei SEINEM Verein, den er in den letzten Jahren entscheidend mitaufgebaut und in professionellere Höhen zurückgeführt hat, aus freien Stücken hinwirft. Bei einem laufenden Vertrag bis 2027 wohlgemerkt
Kritiker der Aktion meinen, dass es ein (gut bezahlter) Sportdirektor im Profifußball – quasi als Teil des Berufsprofils – aushalten muss, wenn er stets ein Fadenkreuz im Rücken hat. Nun ja, kann man wohl schon. Aber halt nur bis zu einer gewissen Grenze.
Die hat man jetzt – wer auch immer, denn im Internet ist man ja großteils so schön namenlos! – überschritten. Und man fragt sich zweifellos: Wo soll diese Entwicklung denn noch hinführen? Kann man diesen Beruf wirklich nur noch ausüben, wenn man das Internet abdreht? Und was liest man, sollte dem GAK am Sonntag gar die Überraschung gelingen? Denn die, die in der Krise oft am lautesten schreien, stehen nach einem Sieg meist mit geballten Fäusten in der ersten Reihe
Ich bin gespannt. Ernstnehmen kann man das alles dann aber nicht mehr.
Einen sportlichen Donnerstag!
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