... und damit ist er nicht allein: Die Gesetzgeber bzw. Regierenden in Südkorea, Thailand und den Niederlanden haben bereits ähnliche Ängste geäußert.
Google-Earth soll mit seinen höchstauflösenden Fotos empfindlicher Staatsterritorien das Potential haben, von Terroristen als "Zielratgeber" herangezogen zu werden. Südkorea beschwerte sich jüngst über zu detaillierte Satellitenfotos einiger Regierungsgebäude und Militärbasen.
Von Indien kann man das Haus des Präsidenten und etliche Regierungsgebäude gestochen scharf betrachten. Größte Bedenken äußerte der indische Präsident aber über die Fotos einiger Verteidigungseinrichtungen des Landes.
Von Seiten Googles kommt Beschwichtigung: Eine Sprecherin des Unternehmens betonte, dass für Google-Earth ausschließlich öffentliche Quellen zur Hand genommen wurden. Außerdem seien die Bilder im Schnitt mehrere Jahre alt.
Präsident Kalam, ursprünglich ein angesehener Militär-Wissenschaftler, möchte seine Bedenken trotzdem vor den Vereinten Nationen zur Sprache bringen.
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