Spionage-Tool?

Google-Earth erzürnt Indiens Präsidenten

Web
16.10.2005 19:24
Furcht vor Google-Earth? Indiens Präsiden Abdul Kaman hat seine Bedenken zum Google-Programm geäußert: Der Staatsmann befürchtet, dass Terroristen die detailgetreuen Satellitenfotos des Welterkundungs-Tools missbrauchen könnten um mögliche Ziele auszuforschen...

... und damit ist er nicht allein: Die Gesetzgeber bzw. Regierenden in Südkorea, Thailand und den Niederlanden haben bereits ähnliche Ängste geäußert.

Google-Earth soll mit seinen höchstauflösenden Fotos empfindlicher Staatsterritorien das Potential haben, von Terroristen als "Zielratgeber" herangezogen zu werden. Südkorea beschwerte sich jüngst über zu detaillierte Satellitenfotos einiger Regierungsgebäude und Militärbasen.

Von Indien kann man das Haus des Präsidenten und etliche Regierungsgebäude gestochen scharf betrachten. Größte Bedenken äußerte der indische Präsident aber über die Fotos einiger Verteidigungseinrichtungen des Landes.

Von Seiten Googles kommt Beschwichtigung: Eine Sprecherin des Unternehmens betonte, dass für Google-Earth ausschließlich öffentliche Quellen zur Hand genommen wurden. Außerdem seien die Bilder im Schnitt mehrere Jahre alt.

Präsident Kalam, ursprünglich ein angesehener Militär-Wissenschaftler, möchte seine Bedenken trotzdem vor den Vereinten Nationen zur Sprache bringen.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Web
16.10.2005 19:24
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt