Ford muss weltweit knapp 769.000 Dieselfahrzeuge zurückrufen. Der Grund ist wie so oft und bei so vielen Herstellern die Abgasreinigung - aber nicht der Verdacht auf eine verbotene Abschaltung derselben.
Nach einem Bericht der „Auto Motor und Sport“ kommt es mit wachsender Lebensdauer bei den betroffenen Dieselmodellen zu einer Erhöhung der Partikelbelastungen im Abgas. Einige Modelle fielen deshalb durch die Abgasuntersuchung. Kurz gesagt: Es qualmt zu stark aus dem Auspuff.
Werkstätten sollen eine Rekalibrierung der Dieselpartikelfilter-Regeneration durchführen, den Filter prüfen und gegebenenfalls tauschen. Betroffen sind folgende Modelle der Baujahre 2014 bis 2023:
Das KBA hat den Bericht mittlerweile bestätigt. Fahrzeughalter werden über das KBA informiert, die betroffenen Fahrzeuge sollen dann nach und nach in die Werkstätten gebracht werden. Den Anfang soll dem Bericht zufolge der Ford Kuga machen.
Bei Ford ist die Rede von einer Rückrufaktion für „ausgewählte Pkw und Nutzfahrzeuge mit Euro-6-Dieselmotoren“. Ford werde „die Kalibrierungssoftware der betroffenen Modelle aktualisieren“, hieß es weiter. Bis Ende 2024 will der Autobauer damit beginnen, erste Informationen an betroffene Halter zu schicken.
Der hohe Partikelausstoß bei Ford-Dieselmodellen fiel Mitte 2023 dank einer verbesserten Messmethode auf. Eine wachsende Zahl von Ford-Modellen bestanden nicht mehr die Abgasuntersuchung. Halter, die schon auf eigene Kosten den Partikelfilter erneuert haben, dürfen dem Magazinbericht zufolge auf Kulanz hoffen.
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