Gefahr durch Splitter

Airbag-Rückrufaktion: Diese Autos sind betroffen

Österreich
14.07.2026 08:05
Porträt von krone.at
Von krone.at

Bestimmte Airbags des Herstellers Takata bergen eine Gefahrenquelle. Für sie läuft daher seit Jahren eine große Rückrufaktion. Viele Autobesitzer haben die Überprüfung aber noch immer nicht durchführen lassen. Jetzt mahnt der ÖAMTC und informiert, welche Modelle in die Werkstatt müssen.

„Wir empfehlen dringend, den Rückruf ernst zu nehmen und betroffene Fahrzeuge so rasch wie möglich überprüfen zu lassen“, sagt ÖAMTC-Techniker Florian Merker. „Auch wenn der Fehler hauptsächlich in Gebieten mit hoher Luftfeuchtigkeit aufgetreten ist und das Risiko in Österreich deshalb als geringer eingeschätzt wird, bleibt der Airbag eine potenzielle Gefahrenquelle.“

Metallsplitter
Denn in bestimmten Takata-Airbags ist der Gasgenerator defekt. In einzelnen Fällen kann es zu hohem Innendruck kommen, wenn der Airbag auslöst. Das System, das eigentlich schützen soll, kann dann zur Gefahr werden: Der Luftsack kann reißen, im schlimmsten Fall können Metallfragmente in den Fahrgastraum geschleudert werden.

Zwar soll in Österreich keine direkte Gefahr bestehen, da der Fehler hauptsächlich in Gebieten mit hoher Luftfeuchtigkeit aufgetreten ist. Trotzdem soll der Mangel dringend in einer Fachwerkstatt behoben werden, mahnt ÖAMTC-Techniker Merker: „Es handelt sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme - allerdings um eine sehr wichtige.“ Die Überprüfung ist kostenlos.

Zahlreiche Hersteller betroffen
Von der Rückrufaktion sind Fahrzeuge verschiedener Hersteller und Modellreihen betroffen. Auf der Website des ÖAMTC können Autobesitzer prüfen, ob im eigenen Fahrzeug ein defekter Takata-Airbag verbaut ist.

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